Die Abkürzung DLL steht im englischen für Dynamic Link Libary. Übersetzt bedeutet das dann so viele wie Dynamische Link Bibliothek.
Wenn man von DLL spricht, dann wird häufig von DLL Dateien gesprochen, deren Dateiendung auf .dll lautet. Diese findet man in den Betriebssystemen von Microsoft Windows. Man kann eine DLL Datei als eine Programmbibliothek sehen. In einer solchen Datei wird häufig Programmcode ausgelagert, um den eigentlichen Speicherbedarf für Programme zu minimieren.
Öffnet man zum Beispiel ein Programm, so lädt es nicht den gesamten Code für das Programm in den Arbeitsspeicher. Es wird nur das nötigste in den Speicher geladen. Werden nun weitere Komponenten benötigt, so werden die entsprechenden DLL Dateien über das Programm nachgeladen.
Das ist jedoch nur eine Variante! In DLL Dateien kann sich auch Code befinden, wer von mehreren Programmen genutzt werden kann. So muss man nicht extra für jedes Programm den gesamten Code neu schreiben sondern man kann diesen über eine bereits existierende DLL Datei einfach in das Programm nachladen. Da sich so mehrere Programme eine DLL Dateien teilen können, spart man so an Speicherplatz.
Man sollte nicht einfach hingehen, und DLL Dateien löschen. Unter Umständen kann es dann später im laufenden Betrieb und mit dem Arbeiten von Programmen zu schwerwiegenden Fehlern kommen.
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