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Eine Definition wurde uns durch Herrn Dipl.Ing M. Lièvre mitgeteilt:
“Als Valenzelektronen werden die Elektronen bezeichnet, die sich in den äußersten Orbitalen (Valenzschalen) eines Atoms aufhalten und sich an Bindungen zwischen Atomen beteiligen können.”
Wie schon erwähnt, können sich Valenzelektronen an Bindungen beteiligen, sind aber keine Bindungselektronen.
Diese sollte man nicht mit den Valenzelektronen verwechseln. Ob eine Bindung stattfindet oder nicht, hängt von dem chemischen Zustand eines Atoms ab.
Man unterscheidet in Hauptgruppenelemente und Nebengruppenelemente. Bei den Hauptgruppenelementen befinden sich die Valenzelektronen auf den äußersten Schalen und deren Anzahl entspricht der Hauptgruppennummer.
Bei den Nebengruppenelementen befinden sich die Valenzelektronen auf den äußersten Schalen (Valenzschalen) und zusätzlich auf dem d-Orbital der vorhergehenden Schale.
Stoffe aller Art unterscheiden sich im wesentlichen durch Ihren Aufbau! Bindungselektronen halten den Atomkern zusammen.
Es gibt jedoch auch freie Elektronen, die keine Bindungsaufgaben in einem Stoff haben. Diese bezeichnet man als Valenzelektronen. Sie können sich in einem Stoff frei bewegen.
In der Elektronik und Elektrotechnik sind diese freien Elektronen (Valenzelektronen) von Bedeutung! Diese bewegen sich in eine gerichtet Richtung, sobald man eine elektrische Spannung anlegt.
Diese gerichtet Bewegung der Valenzelektronen nennt man den elektrischen Strom. Haben Stoffe nun viele frei Elektronen (Valenzelektronen), können diese den elektrischen Strom gut leiten.
Aus diesem Grunde werden diese Stoffe auch Leiter genannt, da diese dem elektrischen Strom einen kleinen elektrischen Widerstand entgegen stellen.
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