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 Holger Külgen

 

Letzte Änderung:

Dienstag, 13. Juli 2010 

Beim Einschalten tut sich nichts - Nicht richtig sitzende Hardware-Komponenten

Wenn der Computer beim Einschalten nichts tut, kann das an nicht richtig bzw. losen Hardware-Komponenten liegen...

 

 

Lose, lockere oder nicht richtig sitzende Hardware kann das Einschalten vom Computer verhindern. Das kann daran liegen, dass man einen Kurzschluß verursacht oder der Computer eine wichtige Hauptkomponente, die zum Betrieb des Computers notwendig ist, nicht erkennt.

 

Einige kleine Beispiele, die aus der Vergangenheit gezeigt haben, dass nicht richtig sitzende Hardware-Komponente Schuld daran hatte, dass der Computer sich nicht mehr einschalten ließ.

 

Beispiel 1: Eine lockere CPU!

Nach einem sogenannten Clan-Tag baute ein Bekannter den Computer wieder zu Hause auf! Nachdem alles angeschlossen war, schaltete er diesen ein. Doch nichts tat sich!

 

Gerade nach Transporten von Computern kommt es immer wieder vor, dass sich Hardware aus Ihrem Steckplatz lösen kann. Schon beim Hineinsehen in den Computer sah man, dass der CPU-Lüfter nicht richtig auf der CPU saß. Also Lüfter abmontiert, die CPU aus dem Steckplatz entfernt und erneut eingesteckt. CPU-Lüfter wieder angebracht und der Computer ließ sich wieder einschalten.

 

Beispiel 2: Verkantete Grafikkarte

Beim Austausch einer alten Grafikkarte gegen eine neu gekaufte Grafikkarte steckte der Kunde diese nicht richtig in den AGP-Port ein. Stolz auf die neue Errungenschaft schaltete der Kunde den Computer ein, doch nichts tat sich!

 

Beim Besuch des Kunden erfuhr man, dass dieser eine neue Grafikkarte gekauft und diese auch selber eingebaut hatte. Problem gehört und im Computer erkannt. Die Grafikkarte aus dem Computer ausgebaut, kurze Sichtprüfung und dann erneut eingebaut! Und, was soll man sagen, Computer lief nach dem Einschalten wieder ohne Probleme.

 

Beispiel 3: Lockerer Arbeitsspeicher

Nach Aufrüstung eines Computers mit einem weiten Arbeitsspeichermodul ließ sich der Computer nicht mehr einschalten! Nach einer Sichtprüfung der Steckplätze war der Übeltäter schnell identifiziert. Beim Einbauen des Speichers war der Kunde an die Verriegelung der mittleren Speicherbank gekommen und hatte diese aufgedrückt. Dabei rutschte der Speicher etwas aus der Speicherbank

 

und verursachte einen Kurzschluß. Da sich einige Mainboards vor solchen Fällen schützen können, schaltete das Mainboard das Netzteil nicht mehr ein.

 

Was also tun, wenn der Verdacht nahe liegt, dass sich Hardware gelockert haben könnte!

Schaltet als erstes den Computer aus bzw. trennt diesem vom Stromnetz. Nun öffnet Ihr diesen und kontrolliert als erstes alle Steckverbindungen. Sitzen diese auch richtig fest?!

 

Nun solltet Ihr alle Hardwarebauteile, wie Arbeitsspeicher, CPU (Prozessor), Grafikkarte, Netzwerkkarte, Soundkarte und sonstige eingebaute Hardware auf richtigen Sitz überprüfen. Solltet Ihr Euch nicht sicher sein, ob dieser richtig sitzt, dann baut sie lieber einmal aus und setzt diese dann wieder ein. Kontrolliert auch alle Verschraubungen und Verriegelungen, ob diese fest angezogen bzw. verriegelt sind. Verriegelungen findet Ihr zum Beispiel bei AGP-Steckplätzen und bei den Arbeitsspeicherbänken.

 

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Der Artikel / Beitrag wurde zuletzt bearbeitet am: Dienstag, 13. Juli 2010

 

 

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