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Windows startet langsam oder Startvorgang dauert sehr lange

Manchmal kommt es einfach vor, dass der Computer urplötzlich langsam startet und das ohne ersichtlichen Grund. Schuld daran können Treiberprobleme sein...

Fast jeder kennt das Problem. Früher oder später hat es jeder schon einmal gehabt! Man schaltet den Computer ein und Windows™ benötigt auf einmal eine Ewigkeit für den Start!

 

Auch wenn am Vortag noch alles ging, kann das auf ein Treiberproblem hindeuten. In den meisten Fällen ist das sogar so. Ich habe schon einige Leute erlebt, die Ihren Computer bzw. das Betriebssystem, die Treiber und die Programme gerade erst installiert hatten, einige Tage dann damit gearbeitet hatten und dann plötzlich dieser Fehler auftrat.

 

In den banalsten Fällen sind es Treiber von externen Geräten, die nach der externen Hardware suchen. Wenn diese sich im ausgeschalteten Zustand befinden, dann benötigen diese Treiber eine halbe Ewigkeit, bis diese den ausgeschalteten Zustand erkennen und das dem Betriebssystem mitteilen. Hierfür kommen zum Beispiel Drucker, Scanner und auch externe Festplatten in Frage. In diesem Fall ist es schon fast normal, dass Windows™ ein wenig länger für den Start braucht.

 

Aber auch, wer Netzwerklaufwerke auf seinem Computer lokal eingerichtet hat, muss damit rechnen, das der Computer länger für den Start benötigt. Zuerst müssen ja einmal die Treiber für die Netzwerkkarte geladen werden, damit eine Netzwerkverbindung zustande kommt. Sind die Treiber geladen, dann sucht der Computer nach den im Netzwerk befindlichen Laufwerken. Alleine dieser Vorgang kann je nach Größe und Umfang des Netzwerkes einige Zeit in Anspruch nehmen. Ist auch noch der Computer ausgeschaltet oder im Netzwerk nicht erreichbar, mit dem die Netzwerklaufwerke verbunden werden sollen, kann es noch länger dauern. Zum Abschluß meldet dann die Arbeitsplatzumgebung, dass die Netzwerklaufwerke nicht angebunden werden konnten.

 

Das Gleiche gilt auch, wenn unter den Ordneroptionen die Option Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen aktiviert ist. Hier wird bereits beim Start von Windows™ nach Freigaben von Ordnern und Druckern im Netzwerk gesucht. Je größer das Netzwerk ist, desto länger kann die Suche dauern und es so zu Startproblemen bzw. Startverzögerungen kommen.

 

Eine weitere Möglichkeit, dass Windows™ träge startet, können Programme in der Autostartgruppe sein. Hier werden Programme bzw. Verknüpfungen zu Programmen abgelegt, die beim Start von Windows™ mit gestartet werden sollen. Benötigt ein Programm lange Zeit zum starten oder kann nicht gestartet werden, kommt es ebenfalls zu einem verzögertem Startverhalten.

 

Dem gleichen Effekt haben auch Dienste. Können diese beim Systemstart nicht richtig geladen werden oder verursachen Fehler, wird das Betriebssystem ausgebremst. In diesem Fall sollte man versuchen, den Dienst einmal zu deaktivieren und dann den Computer neu zu starten. Startet dieser nun schneller, lag es höchst wahrscheinlich an diesem Dienst. Wenn es kein Dienst war, der für den Betrieb notwendig ist, dann könnt Ihr diesen ruhig auf deaktiviert stehen lassen.

 

Externe Geräte, Netzwerklaufwerke, Programme und Dienste können ausgeschlossen werden...

Wenn Ihr keine externen Geräte / Hardware am Computer angeschlossen habt und Ihr auch keine Netzwerklaufwerke eingerichtet habt oder Programme und Dienste ausgeschlossen werden können, dann wird die Sache schon interessanter und die Suche kann beginnen.

 

Als erstes sollte Ihr einen Blick in die Ereignisprotokolle, Anwendungen, Sicherheit und System, werfen. Hier werden eventuelle Fehler, gelungene Fehlstarts von Diensten und Programmen protokoliert. Zumeist helfen die Angaben schon weiter und man kann den Fehler schnell ausfindig machen. Gibt das Betriebssystem keine Fehlermeldungen oder Warnmeldungen aus, wird es schon schwieriger.

 

In diesem Fall solltet Ihr alle Schritte noch einmal im Geiste durchgehen, was Ihr am Vortag oder vor dem Neustart des Systems gemacht habt. Vielleicht habt Ihr neue Treiber oder Programme installiert. In diesem Fall solltet Ihr die Treiber oder Programme einmal deinstallieren und den Computer ein bis zweimal neu starten. Zumeist sind erst nach dem zweiten Neustart alle restlichen Treiberdateien oder Programmdateien entfernt. Aus diesem Grunde ein bis zweimal neu starten.

 

Beobachtet Euren Computer genau beim Start! So lassen sich auch schon manchmal Fehler entdecken. Bei einem Computer, der langsam startete, konnte man beim Start sehen, dass nach einer längeren Zeit immer die Antivirensoftware erst geladen wurde. Hier lag der Verdacht nahe, dass diese an dem langen Systemstart schuld war. Nach der Deinstallation, ein bis zwei Neustarts und der erneuten Installation der Antivirensoftware war wieder alles OK und der Computer startete mit der gewohnten Geschwindigkeit.

 

 

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