Alte Softwareeinträge unter Software in der Systemsteuerung von Windows löschen
Wenn installierte Software einfach gelöscht wird, bleiben zumeist noch Resteinträge in der Systemsteuerung übrig
Gerade Anfänger in Sachen Computer machen häufig die gleichen Fehler. Sie installieren Software oder kleine Tools um zu sehen, was diese Programme können. Dabei ist egal, ob sie die Software nun unbedingt brauchen oder ob es reine Neugier ist. Der Grund ist völlig egal und es spricht auch nichts dagegen.
Wenn man nun festgestellt hat, dass man diese Software nicht benötigt oder nicht brauchen kann, wird einfach die Verknüpfung aus Start | Programme zu der Software gelöscht. Das wäre das geringste Übel. Zumeist werden jedoch auch die Ordner aus dem Programmverzeichnis, indem fast alle Programme installiert werden, gelöscht.
Wenn installierte Software einfach gelöscht wird, dann kann das zu unerwünschten Effekten im Betriebssystem und im Betrieb von Windows kommen. Von der installierten Software bleiben nämlich immer Resteinträge übrig. Die meisten davon sind in der Registrierungsdatenbank von Windows zu finden. Wurde eine Software nicht ordnungsgemäß deinstalliert, dann kann es dazu führen, dass die Registrierungsdatenbank von Windows zu groß wird und den Computer somit verlangsamen kann. Des weiteren kann es sein, dass das Betriebssystem Windows langsamer startet, weil es Programme sucht, die bereits gelöscht wurden. Auch finden dann vermehrt Einträge in das Protokoll Anwendungen statt, indem diese Fehler aufgelistet werden.
In der Regel findet man dann auch eine Menge an angezeigter Software unter Systemsteuerung / Software, die dann nicht mehr entfernt werden kann. Wenn man auf Entfernen oder Ändern klickt, erfolgt immer eine Fehlermeldung, die sich darauf bezieht, das eine Deinstallationsroutine oder eine Uninstall-Routine nicht ausgeführt werden kann, da die benötigten Informationen oder benötigte Programme dazu fehlen.
Wenn diese Einträge stören oder sein Betriebssystem mal wieder säubern möchte, dem bleibt es nicht erspart, den Weg über die Registrierungsdatei von Windows zu gehen.
Löschen von Software und Programmen über die Registry von Windows
Um nun alte Softwareeinträge aus dem Betriebssystem zu löschen, startet man den Registrierungseditor von Windows. Diesen startet man am schnellsten über Start / Ausführen und gibt dann dort regedit ein. Anschließend auf OK klicken und der Registrierungseditor sollte starten. Nun navigiert man zum Schlüsselnamen:
In diesem werden alle Programme, die auf dem Computer installiert sind oder waren, in verschiedenen Schlüsseln aufgelistet. Dabei hat jede Software einen eigenen Schlüssel, der Alphanumerisch dargestellt wird. Als Beispiel habe ich mal einen solchen Schlüssel abgebildet, der zu einem Softwarepaket von ATI - Treiber gehört:
Ab jetzt ist ein wenig suchen angesagt. Ihr müßt den Schlüssel suchen, in dem die Software oder das Programm eingetragen ist, welches Ihr löschen wollt. Habt Ihr den Eintrag gefunden, dann markiert Ihr den Schlüssel in der linken Fensterhälfte und drückt die Taste Entf oder geht über das Menü Bearbeiten auf den Eintrag löschen.
Eine wichtige Info noch:
Durch falsche Handhabung des Editors oder das löschen von Einträgen kann zur Instabilität des Betriebssystems führen oder sogar eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Also geht vorsichtig vor und macht eventuell eine Sicherung Eurer Registrierungsdatei, bevor Ihr Änderungen an dieser durchführt.
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