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Dateien kann man auf die verschiedensten Weisen löschen. Wenn man jedoch Dateien über das Kontextmenü löschen möchte, kann es vorkommen, dass der Windows Explorer ohne ersichtlichen Grund abstürzt.
Besonders bei Windows XP mit installiertem Servicepack 2 / SP2 kommt dies sehr häufig vor. Das liegt daran, dass mit dem SP2 eine neue Technologie zum Schutze des Betriebssystems mit installiert wurde. Es handelt sich hierbei um die Data Execution Prevention oder auch kurz als DEP bezeichnet. Hiermit soll verhindert werden, dass Code aus einem geschützten Speicherbereich heraus ausgeführt werden kann. Damit soll verhindert werden, dass die Bösartige Programme oder Code auf dem Computer ausgeführt werden.
Leider kann es hierbei jedoch auch dazu führen, dass das Programm, was ja eigentlich nicht schädlich ist, auch nicht den Code ausführen darf. Da nun zwei Operationen im Widerspruch stehen, kann es zum Absturz des Explorer kommen.
Damit es wieder mit dem Löschen aus dem Kontexmenü funktioniert
Das Problem kann man jedoch durch eine Änderung einer Einstellung beheben. Dazu müssen wir in die Datenausführungsverhinderung. Ihr erreicht diese über Start | Systemsteuerung und hier öffnet Ihr über einen Doppelklick die Systemeigenschaften. Im Fenster Systemeigenschaften wählt Ihr den Kartenreiter Erweitert aus. Im Feld Systemleistung klickt Ihr dann auf die Schaltfläche Einstellungen. Es öffnet sich das Fenster Leistungsoptionen, in dem Ihr den Reiter Datenausführungsschicht öffnen müsst.
Hier stellt Ihr nun die Option auf Datenausführungsverhinderung für alle Programme und Dienste mit Ausnahme der gewählten aktivieren. Mit der Schaltfläche Hinzufügen könnt ihr nun wie Programme mit einfügen, bei denen der Absturz des Explorer auftritt. Nach dem ihr alle Programme hinzugefügt hat, klickt Ihr einmal auf Übernehmen und schließt anschließend alle geöffneten Fenster.
Damit sollte der Fehler nun behoben sein und der Windows Explorer nicht mehr abstürzen, wenn ihr Dateien über das Kontextmenü löschen möchtet.
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