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 Holger Külgen

Letzte Änderung:

Montag, 6. Februar 2012 

IP-Adresse ist die Internet Protokoll Adresse zur Kommunikation im Netzwerk

Jeder Computer im Netzwerk hat sie - eine eigene Netzwerkadresse - die IP-Adresse. Was man wissen sollte, wie man Sie findet und wie man die IP-Adresse einstellen kann.

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Erst einmal wollen wir klären...

...was die IP-Adresse überhaupt ist. Löst man die Abkürzung "IP" auf, dann erhält man "Internet Protokoll". Jetzt erkennt man auch schon, wofür diese Adresse zuständig ist. Die IP-Adresse ist also eine Internet - Protokoll - Adresse. Sie identifiziert jeden Rechner im Internet eindeutig. Sie ist zu vergleichen mit dem Wohnort, Strasse und der Hausnummer Eurer Wohnung. Da diese Adresse international genormt ist, können alle Rechner auf dieser Welt, die sich im Internet befinden, auch direkt angesprochen werden.

Vielen dürfte auch die IP-Adresse von ortsgebundenen Netzwerken, LANs, bekannt sein. Baut man ein Netzwerk auf der Basis von TCP/IP auf, erhält jeder Rechner automatisch eine IP-Adresse, es sei denn, man hat einem Rechner eine fest IP-Adresse vergeben. Hier läst sich feststellen, dass das Internet Protokoll ein Teil der TCP/IP Protokollfamilie ist. Ursprünglich im Internet verwendet, hält dieses Protokoll auch immer mehr Einzug in die kleinen LAN-Netzwerke.

 

Das Internet Protokoll dient zur...

Regelung und Vereinbarung des Informationsflusses in einem Kommunikationssystem. Man könnte auch sagen, es spielt unter anderem Polizei auf dem Daten High Way. Da dieses Protokoll nicht leistungs-, sondern paketvermittelt arbeitet, lassen sich hier zu einer Autobahn tatsächlich parallelen ziehen. Die Fahrzeuge auf einer Autobahn sind hier nur die Datagramme, die sich ihren Weg zum Empfänger suchen. Da IP-Adressen auch routing-fähig sind, können auch Landstrassen benutz werden. Was das jedoch bedeutet, das erkläre ich später. Es soll nur damit zum Ausdruck gebracht werden, dass dieses Protokoll auch netzübergreifend arbeiten kann.

 

Wie sehen nun IP-Adressen aus...

klassische IP-Adressen bestehen aus vier Byte (IPv4) oder auch aus 32 Bit. Diese vier Byte, bekannt auch als Quads, werden durch Punkte getrennt. Hier nun einmal ein Beispiel einer IP-Adresse, die sehr oft in heimischen Netzwerken auftaucht:

Dezimalzahl

192

168

100

100

Dual / Binär

11000000

10101000

1100100

1100100

 

8 Bit

8 Bit

8 Bit

8 Bit

 

32 Bit = 4 Byte

Jeder Block stellt also ein Byte da, welches sich aus 3 Dezimalzahlen zusammensetzt. In einem Netzwerk sollte jeder Rechner seine eigene IP-Adresse haben, da es sonst zu Problemen in einem Netzwerk kommen könnte. Ist wie bei der Post. Gibt es zweimal die gleiche Anschrift, dann kann es passieren, dass die Briefe an den falschen Empfänger übermittelt werden.

 

IP-Adressen und Ihre Klassifizierung...

Damit nicht einfach so IP-Adressen vergeben werden, hat man diese Adressen klassifiziert.

Klasse

Adressraum

max. mögliche Netze

max. Anzahl der Rechner

je Netz

A

1.0.0.0. - 127.0.0.0.

126

16.777.214

B

128.0.0.0. - 191.255.0.0

16384

65.534

C

192.0.0.0 - 223.255.255.0

2.097.151

254

D

224.0.0.0 - 255.255.255.0

1.441.791

254

Die IP-Adresse 127.0.0.0 sollte nicht verwendet werden , da sie für interne Zwecke reserviert ist.

Die IP-Adressen lassen sich schwer merken, ...

...aus diesem Grunde erfand man den Domain Name Service, kurz DNS. Mit diesem Dienst werden IP-Adressen Namen vergeben. Man kennt diese Namen aus dem Internet. Beispiele hierfür sind www.its05.de oder auch www.bb-west.de. Versucht doch einfach mal, einen Ping unter der DOS-Eingabe von Windows mit aktiver Internetverbindung auf eine dieser Domainen abzusetzen. Hier werdet Ihr dann die eigentliche Adresse meiner Domaine erfahren.

 

Netzübergreifend...

...was bedeutet das? Wir hatten es ja schon erwähnt. Nun ja, dies ist eigentlich auch schnell erklärt. In einem Netzwerk ist es eigentlich nur dann möglich mit anderen PCs zu kommunizieren, wenn sich diese auch im selben Netzwerk und der gleichen IP-Adressen-Gruppe befinden. Zwei Rechner, einer mit der IP-Adresse 192.168.100.100 und der andere Rechner mit der IP-A. 192.168.100.101. Diese Rechner verstehen sich, da sie sich im gleichem Adressbaum befinden. Hat nun ein Rechner die IP-A. 192.168.101.102, würde er den anderen Rechner nicht mehr sehen und auch nicht mehr mit im kommunizieren können. Damit dies möglich ist, wird das sogenannte Routing eingesetzt. Es handelt sich hierbei um einen Dolmetscher, der diese zwei Netzwerke verbindet und dafür sorgt, dass diese Netzwerke Daten untereinander austauschen können.

 

Weiter nützliche Informationen rund um den Computer und Windows

[ Ethernet-Netzwerk ]
[ Hotspot ]
[ Instabiles Netzwerk Defekte Netzwerkkabel ]
[ IP-Adressen ]
[ MAC-Adresse ]
[ Netzwerk Diagnoseprogramme und Befehle ]
[ Netzwerkzugriff verweigert ]
[ OSI-Modell ]
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[ Windows 7 & Vista Ordner im Netzwerk freigeben ]

 

 

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