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Mit dem Befehl nbtstat könnt Ihr Euch die Protokollstatistik und die aktuellen Verbindungen eines Computers anzeigen lassen, die NetBIOS (NBT) über TCP/IP verwenden. Zudem können die NBTSTAT-Namenstabellen und Zwischenspeicher nicht nur für den lokalen Computer sondern auch für einen Remotecomputer angezeigt werden. Dies erreicht man mit Angabe eines Parameters und des NetBIOS-Namen des Remotecomputers. Mit Hilfe der verschiedenen Parameter könnt Ihr auch den Zwischenspeicher des eigenen Computers, eines Remotecomputers und eines Namens-Servers wie WINS (Windows Internet Name Service) aktualisieren lassen. Dies macht besonders dann Sinn, wenn ein und der selbe Computer im gleichen Netzwerk mit zwei verschiedenen Namen angemeldet wurde. Eine solche Doppelmeldung bzw. die Meldung eines Computers mit zwei verschiedenen Namen kann sich durch ein träges und langsames Netzwerk bemerkbar machen.
Öffnen der Konsole:
Dazu klickt auf Start | Ausführen und gebt hier cmd ein. Nun sollte sich die Konsole mit der Eingabeaufforderung öffnen.
Zum Befehl NBTSTAT selber:
Gebt Ihr nur den Befehl ein ohne zusätzliche Parameter, dann erscheint die Hilfe bzw. eine Auflistung der verschiedenen einsetzbaren Parameter.
Die Parameter:
Der Parameter -a
Eingabe wie folgt: nbtstat -a und NetBIOS- bzw. Computername des Computers, dessen Tabelle angezeigt werden soll. Beachtet bitte, dass das a auch wirklich klein geschrieben ist. Das groß geschriebene A hat eine andere Bedeutung. Als Beispiel haben wir zwei Computer mit den Namen Donald (entfernter Computer im Netzwerk) und Dagobert (lokaler Computer). Möchtet Ihr nun die Namenstabelle von Donald angezeigt bekommen, müßt Ihr lediglich nbtstat -a donald eingeben. Der Wert Registriert unter Status zeigt an, das der Eintrag mittels Broadcast bzw. WINS registriert wurde.
Mit Hilfe dieser Auflistung lassen sich doppelte Einträge bei den einzelnen Computern leicht herausfinden.
Der Parameter -A
Wie bereits oben schon erwähnt, hat dieser Parameter eine etwas andere Bedeutung. Mit Hilfe dieses Parameter könnt Ihr die Namenstabelle über IP-Adressen aufrufen. Dies macht dann Sinn, wenn Ihr den Namen des Remotecomputers nicht kennt oder dieser über seinen Namen nicht erreichbar ist. Eingabe wie folgt: nbtstat -A und die IP-Adresse des Computers, dessen Tabelle angezeigt werden soll. Als Beispiel hier wieder die zwei Computer Donald (IP-Adresse 192.168.100.100) und Dagobert (IP-Adresse 192.168.100.102). Möchtet Ihr nun die Namenstabelle von Dagobert aufrufen, so gebt nbtstat -A 192.168.100.102 ein.
Der Parameter -c
Diese Eingabe zeigt eine Kombination der Tabellen an. Es werden die NetBIOS - Namen und die aufgelösten IP-Adressen zu den einzelnen Einträgen angezeigt. So läßt sich schnell herausfinden, ob die IP-Adresse mit dem NetBIOS-Namen des Computers übereinstimmt. Eingabe nbtstat -c
Der Parameter -n
Zeigt wie der Parameter -a die Namenstabelle an. Siehe auch -a.
Der Parameter -r
Mit diesem Parameter läßt sich eine Statistik zur NetBIOS-Namensauflösung bzw. -Registrierung aufrufen. Mit deren Hilfe könnt Ihr erkennen, ob der lokale Computer die Namen der verschiedenen Computer im Netzwerk über Broadcast oder über einen Namensserver auflöst.
Der Parameter -R
Der Parameter zum Aufräumen und erneuten laden der Namenstabelle. Durch Eingabe dieses Parameters wird der Remotecache der NetBIOS-Namentabelle des lokalen Computers komplett geräumt und danach wieder neu geladen. Dies kann dann notwendig sein, falls sich in der lokalen Tabelle ein und der selbe Computer mit verschiedenen Namen bzw. IP-Adressen befindet.
Der Parameter -S
Dieser Parameter zeigt die aktuelle Verbindungstabelle an. In dieser findet Ihr Angaben zu aktuellen Verbindungen des lokalen Computers mit anderen Computern im Netzwerk. Dabei wird der lokale Computername Eures Computers angezeigt, der Zustand bzw. verbunden oder nicht und der Remotecomputer mit seiner IP-Adresse. So läßt sich mittels dieses Parameters herausfinden, mit welchem Computer im Netzwerk Euer Computer gerade eine Verbindung aufgebaut hat.
Der Parameter -RR
Mittels diesem Parameters wird der Name des lokale Computers auf einem WINS-Server freigegeben und sendet Namensfreigabe-Pakete an WINS-Server. Dieser aktualisiert dann den eigenen Namenscache. Somit können WINS-Server über das Netzwerk zu einer Aktualisierung gebracht werden.
Info: Bei Konflikten im Netzwerk zwischen zwei Computern oder einem Computer wird unter Status dann Konflikt anstatt Registriert angezeigt.
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