Hilfe und Anleitungen zum Computer, zum Netzwerk und zu Windows

 

Wissen

 

- Abkürzungen

- Nachrichten - News

- PC-Windows

- PC-Windows 7

- PC-Hilfe 2k & XP

- PC-Hilfe Windows 7

- PC-Technik

- PC-Netzwerk

- PC-Sicherheit

- PC-Software

- Programmierung

- DSL, DFÜ & Internet

- Bücher

- Webmaster Ecke

 

Sonstiges

 

- Startseite

- Web-Infos

- Banner

- Sitemap

- Sitemap Webmaster

- Sitemap Windows 7

 

Infos zu IT-Berufe

 

- IT-Ausbildung

- Tätigkeitsfelder

- Voraussetzungen

- Existenzgründung

- Elektrotechnik

 

 

 © 2003 - 2012

 ITS05 & Screen4Dream

 Holger Külgen

Letzte Änderung:

Montag, 6. Februar 2012 

DSL - Router - Konfiguration bzw. Einstellung der Firewall

Welche Ports in der Firewall dürfen über das Internet auf den Computer oder das Netzwerk zugreifen, welche Ports sind erlaubt ...

Anzeige

STRATO Webhosting-Angebote - Hier klicken!
 

Kommen wir nun zur eigentlichen Konfiguration der Firewall. Vorher sollten wir jedoch noch eins klären. Es gibt zwei Methoden um eine Firewall zu konfigurieren. Die erste Methode ist, erst alle Dienste zuzulassen und dann explizit zu sagen, welche Dienste erlaubt sind und welche nicht. Die zweite Methode ist, erst alles zu verbieten und dann die einzelnen Dienste, die auf das Internet beziehungsweise die vom Internet aus her auf den Computer oder auf das Netzwerk zugreifen dürfen, frei zu schalten.

 

In unserem Beispiel verwenden wir die Methode, bei der wir erst alles verbieten und dann die einzelnen Dienste für den Zugriff frei schalten. Dies hat den Vorteil, dass man sich eine Menge an Arbeit ersparen kann. Da wir nur einige wenige Dienste benötigen, ist es leichter dieser einzustellen. Für den Privatgebrauch reicht dies völlig aus.

 

Jedoch sollte man bedenken, dass es bei größeren Netzwerken, die ganz andere Bedürfnisse haben, manchmal sinnvoller ist, die Firewall nach der ersten Methode zu konfigurieren. 

 

Im unteren Beispielsbild können Sie unter Punkt 1 sehen, dass unserer Firewall mit dem ersten Schritt für alle Zugriffe gesperrt wurde. Die Sperrung setzt sich dabei aus den drei Bereichen Dienstname, Aktion und IP-Adresse des LAN-Servers zusammen.

Unter Dienstname steht „Any (All)“ und bedeutet, dass jeder Dienst oder alle Dienste gemeint sind. Unter Aktion steht „Block Always“ unter bedeutet „immer blockieren“. Der Eintrag unter IP-Adresse des LAN-Servers steht auf „Any“. Nimmt man nun diese drei Bereiche, so kann man sich einen ganzen Satz daraus basteln. In unserem Falle würde das heißen, jeder Dienstname soll immer blockiert werden und das von jedem LAN Server aus. Somit haben wir den Zugriff aus dem Internet her auf den DSL-Router komplett gesperrt beziehungsweise blockiert.

Noch eine kleine Anmerkung. Bei einigen Routern kann die Erzählweise der verschiedenen Regeln anders sein. Bei unserem Beispiel ist die erste Regel mit dem Eintrag 11 gekennzeichnet. Das bedeutet, dass der Routern die Regeln von oben nach unten durchläuft und sieht, welche Ports für ihn geöffnet sind und erst an der 11. Stelle erkennt, dass alle übrigen Ports für den Zugriff geschlossen sind.

 

DSL - Router - Firewall - Konfigurieren der einzelnen Dienste

 

Eine Erklärung zu Punkt 2IP-Adresse des LAN-Servers gibt die IP-Adresse des gesamten lokalem Netzwerkes aus. Das bedeutet, dass die angegebenen Dienste alle auf das lokale Netzwerk zugreifen dürfen beziehungsweise nicht zugreifen dürfen. Somit kann jeder Computer im Netzwerk auf das Internet zugreifen. Alle eingehenden Pakete, die vom Internet her aus Eintreffen, können also jeden an den Router angeschlossenen Computer erreichen.

 

Der Punkt 3 betrifft das WAN (Wide Area Netzwork), also in unserm Falle das Internet. Hier lautet der Eintrag „Any“ und gibt so an, dass jeder Zugriff über die freigegebenen Ports auf das lokale Netzwerk möglich ist. Somit kann jeder Webserver über das Internet die Pakete an die einzelnen Computer beziehungsweise an das angegebene Netzwerk versenden.

 

Unter Punkt 4 steht, wie das Protokoll gehandhabt werden soll. In unserem Beispiel würde jeder Zugriff aus dem Internet protokolliert. Diese ist in erster Linie für den Administrator des DSL-Routers interessant, da hier eingesehen werden kann, wann zum Beispiel ein Angriff auf dem DSL-Router stattgefunden hat.

 

Nun können Sie mit einfachen Mitteln und wenigen Schritten ihrer Firewall ihren Bedürfnissen anpassen. Geben Sie nur die Ports frei, die sie auch wirklich benötigen. So tragen sie erheblich zur Sicherheit Ihres Computers beziehungsweise ihres Netzwerkes bei. Da einige Programme andere Ports verwenden, außer der Standardports, sollten Sie im Internet nachsehen, welche Ports Ihr Programm verwendet. Andere Programme bieten für Ihren Zugriff auf das Internet alternativen an, so wie Skype, das auch über den Standardport 80 (http) senden und empfangen kann. Für Spiele gibt es auf den Herstellerseiten oder auf Clanseiten zumeist ausreichend Hilfe und auch zumeist Anleitungen, die beschreiben, welche Ports freigegeben werden müssen.

 

 

- nächste Seite - DSL-Router - Konfiguration bzw. Einstellungen der Firewall -

 

 

Weiter nützliche Informationen rund um den Computer und Windows

[ Computer und Versicherungen ]
[ Firewall Software ]
[ Browser Firefox Downloaden ]
[ DSL-Router ]
[ DSL-Router Konfiguration NAT ]
[ DSL-Router Firewall ]
[ DSL-Router Firewall - Ports einstellen ]
[ DSL-Router Firewall richtig konfigurieren ]
[ DSL-Router Firewall richtig konfigurieren S.2 ]
[ DSL-Router mit Dauerverbindung zum Internet ]
[ Spyware ]
[ Adware ]
[ Emails Spam-Mail - Junkemail S.1 ]
[ Emails Spam-Mail - Junkemail S.2 ]
[ Emails Spam-Mail - Junkemail S.3 ]
[ Emails Spam-Mail - Junkemail S.4 ]
[ Emails Spam-Mail - Junkemail S.5 ]
[ Schützen des Speichers ]
[ Viren Hitliste ]
[ Spam-Mails ]
[ Anti Spam Filter und Spam Blocker ]
[ Privates Surfen oder Browsen für mehr Sicherheit im Internet ]
[ Beim Internet Explorer 8 den Browser Verlauf löschen ]

 

 

Anzeigen:



1. Battlefield 3 - 120x600