Da Euer Computer über keine Firewall verfügt, bemerkt der PC den Angriff nicht und sendet die Daten einfach so in das Internet zu dem Computer des Hackers. Genau hier setzt die Firewall dann auch an! Sie kontrolliert die ein- und ausgehenden Daten (die Header der Pakete) auf Richtigkeit. Die Firewall weis ganz genau, welche Anfragen ins Internet gestellt wurden und was zurück kommen muss. Zudem schliesst sie alle Hintertüren, über die die Hacker Zugang zu Eurem Rechner bekommen könnten. Eine genau Funktionalität der Firewalls könnt Ihr in den Beschreibungen der einzelnen Firewalls bei den Herrenstellern nachlesen. Die oben genannten Funktionen und Schutzmechanismen funktionieren natürlich auch bei internen Modems, DSL-Modems und ISDN-Karten sowie bei Netzwerken, die auf TCP/IP beruhen. Wer einen Router hat, egal ob Software- oder Hardwarebasierend, der kann sich zusätzlich absichern. Die meisten modernen Router verfügen fast alle über eine eigene Firewall-Funktion, die den Computer oder das Netzwerk zusätzlich nach Aussen hin absichern. Einige Router verfügen sogar über die Funktion NAT (Network Adress Translation), welche den Computer oder das Netzwerk nach Außen hin verstecken. So wird es für Angreifer aus dem Internet fast unmöglich gemacht, den oder die Computer hinter dem Router eindeutig zu identifizieren. Um zusätzliche Sicherheit in Netzwerken zu erlangen, die auf der Basis von TCP/IP-Netzwerken beruhen, sollten Netzwerkrechner keine eigenen IP-Adressen bekomme, sondern sich diese bei einem DHCP-Server abholen. Ist der Lease-Zeitraum nur für einige Tage oder Stunden eingestellt, so ändert sich die IP-Adresse des Netzwerk-Computers in regelmäßigen Abständen. Dies ist dann wichtig, falls doch mal ein Angreifer in das Netzwerk eingedrungen ist und einen Computer identifiziert hat. Versucht er ein anderes mal auf den Computer über das Internet zuzugreifen, wird er den Computer im Netzwerk nicht so schnell wieder finden, da sich ja die IP-Adresse geändert hat. Weiterhin ist es bei einigen Routern möglich, im Netzwerk ein ganz anderes Netzwerkprotokoll zu verwenden (z. B. IPX/SPX). Da die Basis das Internets ja TCP/IP ist und Euer Netzwerk dann ein ganz anderes Protokoll benutz, ist ein Angriff so gut wie ausgeschlossen. |