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 Holger Külgen

Letzte Änderung:

Montag, 16. Januar 2012 

Spam-Mails - Emails mit Spam oder Werbung die nur nerven

Was ist Spam und woher kommt der Begriff Spam im Zusammenhang mit Emails und wie kann man sich gegen Spammail wehren. Spam kommt aus der Werbung und wird im Internet auch so eingesetzt

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Der Begriffs SPAM kommt eigentlich aus dem englischen und ist ursprünglich ein Markenname für Dosenfleisch, welches besonders beliebt bei den Bürgern der Vereinigten Staaten ist. Spam ist die Abkürzung für Spiced Ham, wird aber auch unter Umständen als Spiced Pork and Ham oder als Spiced Pork and Meat bezeichnet.

 

Was hat nun Spam mit E-Mails zu tun!

Der Ursprung ist wohl in einem Sketch der Monty Pythons Flying Circus zu suchen. In diesem Sketch wurde das Wort Spam an die hundertmal wiederholt. Somit wurde die Grundlage gelegt, dass ein und dasselbe Werbewort sich mehrmals wiederholt.

 

Als zweite Grundlage für Spam-Mails ist wohl das Rollenspiel Multi User Dungeon zu nennen. Hier überschwemmten User das Spiel mit massenhaften eigenen Texten.

 

Die Kombination aus beidem, also sich eine ständig wiederholende Werbebotschaft sowie das massenhaft wiederholen von Texten auf dem elektronischen Weg, hat wohl den Begriff Spam-Mails geprägt.

 

In erster Linie sind Spam-Mails keine Schädlinge!

Wie schon in der Überschrift erwähnt, sind Spam-Mails in erster Linie keine Schädlinge, da sie nur zu Werbezwecken dienen. Da sie jedoch nicht nur einmalig versendet werden, sondern schon fast täglich in einem Email Postfach landen, sind solche Spam-Mails Plagegeister.

 

In den meisten Fällen werden die Spam-Mails zu Werbezwecken eingesetzt, jedoch kommt es auch vor, dass in diesen E-Mails bestimmte Links eingebunden sind, die der User anklicken soll um eine Verbindung zu einem Server im Internet aufzubauen. Klickt man nun auf diesen Link und baut eine Verbindung zum Server in das Internet auf, so kann dieser bei einem nicht geschützten Computer eine zweite Verbindung aufbauen und zum Beispiel Daten, die sich auf dem Computer befinden, ausspionieren.

 

Spam-Mails verursachen täglich einen großen Schaden bei den Empfängern. Zum einen benötigt man sehr viel Zeit, um diese Spam-Mails auszufiltern und vom Wesentlichen zu trennen, zum anderen werden User dazu verleitet, Dinge zu kaufen, die sie im eigentlichen gar nicht kaufen wollten.

 

Aber auch bei Internetprovider, die die E-mail-Postfächer bereitstellen, kann dies zu erheblichen Kosten führen. Alleine der Datenverkehr beziehungsweise die übertragene Datenmenge führt zu erheblichen Belastungen der Server und der angemieteten Leitungen. Auch kommt es vor, dass Internet Provider eine bestimmte Größe für ein Email Postfach bereitstellen. Ist dieses nun durch Spam-Mails überfüllt, können E-Mails mit relevanten Inhalt nicht mehr empfangen werden.

 

Gerade das kann bei Firmen zu einem hohen Schaden führen, weil sie eine wichtige E-Mail womöglich nicht mehr empfangen können. Aber auch bei dem kleinen Verbraucher kann dies der Fall sein. Daher sollten E-mail-Postfächer im Internet regelmäßig geleert oder abgerufen werden.

 

Was kann man gegen Spam-Mails tun!

In der Regel gibt es verschiedene Software, mit deren Hilfe Ihr Euch vor Spam-Mails schützen könnt. Jedoch hat eine solche Software auch ihre Tücken. Nicht immer arbeiten die Spam-Filter einwandfrei und es kommt oft genug vor, dass auch E-Mails von Freunden und Bekannten blockiert werden oder gelöscht werden. Daher ist es wichtig, dass wenn man eine solche Software einsetzt, diese regelmäßig aktualisiert und die blockierten Mails durchsucht, ob sich dort eine Mail drin befindet, die nicht als Spam-Mail markiert werden soll.

 

Verschiedene Internetprovider bieten zu ihren Emailpostfächer bereits integrierter oder zu scheinbarer Spamfilter an. Somit können bereits Spam-Mails vor dem Empfang von E-Mails aussortiert werden. Dabei können verschiedene Filterstufen eingestellt werden, die je nach Einstellung mehr oder weniger E-Mails durchlassen. Je aggressiver die Einstellung ist, desto höher natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass E-Mails von Freunden und Bekannten blockiert werden.

 

Eine weitere Möglichkeit Spam-Mails zu blockieren oder auszufüllen ist die über das E-Mail-Programm, mit denen man die E-Mails aus dem Internet abruft. Auf der Seite Emails - Spam-Mail - Junk-Email - Filtern Sie Ihre Emails mit Outlook 2003 richtig wird beschrieben, wie man solche E-Mails mit Hilfe von Outlook 2003 Filtern kann.

 

Was sollte man beachten, damit man solche E-Mails erst nicht empfängt!

Man kann natürlich schon im Vorfeld vorbeugende Maßnahmen treffen, damit man Spam-Mails erst gar nicht empfängt. Wer eine eigene Homepage betreibt, der sollte zum Beispiel seine Emailadresse so im Quelltext darstellen, dass sie von zwei dann für E-Mail-Adressen nicht ausgelesen werden können.

 

Wer häufig im Internet surft, der sollte darauf achten, dass er seine eigene E-Mail-Adresse so selten wie nur möglich, wenn sogar überhaupt nicht, preisgibt. Das gilt auch für Foren oder für Portale, bei denen man an Diskussionen teilnehmen kann und bei denen die eigene E-Mail-Adresse ersichtlich ist.

 

Gerade in den letzten Jahren ist es auch modern geworden, dass man auf Bestellungen, die nicht über das Internet stattfinden, seine E-Mail-Adresse schreiben kann. Auch ist es möglich, dass man auf Postkarten, die zur Teilnahme an Gewinnspielen dienen, die eigene E-Mail-Adresse bekannt geben kann. Zumeist steht dann dabei, dass man im Falle eines Gewinnes somit schneller benachrichtigt werden kann. Wer sich jedoch das Kleingedruckte einmal durchliest, der findet häufig dort einen Satz, der da besagt, dass sie mit der Weitergabe der E-Mail-Adresse zu Werbezwecken einverstanden sind. Sollte sich solch ein Satz dort befinden, dann schreibt in gar keinem Falle Eure E-Mail-Adresse mit auf diese Karte. Früher oder später werdet Ihr dann nämlich Werbeemails bekommen.

 

 

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