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Wird der Begriff CAS Latency wörtlich ins deutsche übersetzt könnte man sagen: Spalten Zugriff Abtastimpuls Latenzzeit (Wartezeit), und bedeutet soviel, wie schnell beim Speicher aus einer adressierten Spalte die Daten ausgelesen werden können. Im eigentlichen Sinne ist somit die Zeit gemeint, die zwischen einem Lesekommando und der Bereitstellung der Daten vergeht. Jeder Speicher wird in Taktzyklen angesprochen. Dabei kann bei einem Taktzyklus ein Lesekommando erfolgen und bei einem anderen Taktzyklus die Daten ausgelesen werden.
Hat eine Speicherbaustein zum Beispiel einen Taktzyklus von 2, so benötigt dieser 2 Taktzyklen ab dem Lesekommando, um die Daten bereit zu stellen, damit diese ausgelesen werden können.
Daran läßt sich auch nun erkennen, wie die Performance eines Speicherbausteins ist. Je kürzer der Taktzyklus zum Auslesen der Daten ist, desto schneller ist der Speicher.
Häufige Werte sind zum Beispiel 2, 2,5, 3. Das CL (CAS Latency) kann bei modernen Mainboards eingestellt werden. Jedoch sollte hier Vorsicht geboten sein. Habt Ihr einen Speicher mit einer CS von 3 und stellt diesen auf 2,5 oder 2 ein, kann sich dies negativ auf des Betriebssysteme bzw. auf die Stabilität des Betriebssystems auswirken. Eine falsch eingestellte Zeit kann den Computer zum Absturz bringen und das Betriebssystem sehr instabil wirken lassen.
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