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Diesen Begriff findet man fast nur bei Speicherbausteinen aus der Server - Technik, werden jedoch auch im Bereich von Workstations eingesetzt. Gerade in der Server-Technik ist es von hoher Bedeutung, dass diese Systeme so stabil wie möglich laufen. Systemausfälle können hohe Kosten verursachen. Damit diese Systeme nicht durch Speicherfehler ausfallen, wurde Chipkill entwickelt.
Die Chipkill-Technologie wurde Ende der 90er Jahre durch die Firma IBM eingeführt, welche die Technologie vorwiegend für den Einsatz im Weltraum entwickelte, also für die NASA.
Weitere Namen beziehungsweise Bezeichnungen sind Advanced ECC, was für erweiterte Funktionen im ECC-Speichermodul steht und SDDC (Single Device Data Correction / Intel).
Hierbei kommen spezielle Speicherbausteine mit ECC-Technik zum Einsatz, die zusätzlich noch bis 4bit-Fehler korrigieren und 8bit-Fehler erkennen können. Sollte die Fehlerhäufigkeit in einem Speichermodul zunehmen, so kann der Speicher durch das System ausgeblendet werden, und das sogar im laufendem Betrieb. Damit wird einem Systemausfall durch einen defekten Speicherbaustein vorgebeugt. Alle Komponenten, wie Speicherbaustein als auch Mainboard, müssen diese Funktion unterstützen. Damit wird deutlich, dass die Funktionen für Chipkill nur vom verwendeten BIOS und vom Chipsatz abhängig ist.
Chipkill trägt somit deutlich dazu bei, dass Systeme / Computer nicht durch Fehler im Speicherbaustein abstürzen oder hängen bleiben. Jedoch sollte man bedenken, das Chipkill nur eine Sicherheitsvariante ist und es noch mehr Schutzmechanismen gibt.
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