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 Holger Külgen

Letzte Änderung:

Samstag, 12. Mai 2012 

 

Energiesparen bzw. Stromsparen bei Computern und Peripheriegeräten

- Seite 3

Betriebssysteme, wie Window, bringen zum Teil Ihre eigenen Stromsparfunktionen mit! Diese sollte man auch richtig nutzen und einstellen...

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Das ACPI – Advanced Configuration and Power Interface

Eine weitere Stromsparmöglichkeit ist das ACPI an Eurem Computer. Hierbei handelt es sich um eine erweiterte Stromsparfunktion der moderneren Computer bzw. der moderneren Hardware. Dabei werden die Stromsparfunktionen nicht mehr von der Hardware verwaltet (APM – Advanced Power Management), sondern vom Betriebssystem. Bei Microsofts Window kann man dies daran sehen, dass das Betriebssystem einzelne Komponenten abschalten kann, solange diese nicht mehr benötigt werden. Eingeschaltet wird das ACPI im BIOS vom Mainboard. Nachdem Ihr den Computer dann gestartet hat, richtet Windows das ACPI ein bzw. installiert Komponenten nach. Danach könnt Ihr die Einstellungen vornehmen.

 

 

Stromsparen mit Screensaver und das Abschalten des Monitors!

Screensaver (Bildschirmschoner) können etwas schönes sein. Wer jedoch denkt, dass diese nur Strom sparen, der Irrt sich. 3D – Bildschirmschoner zum Beispiel verbrauchen mehr, als wenn der Monitor nur so da stünde und die 2D – Oberfläche zeigen würde. Das liegt daran, dass die Grafikkarte mehr leisten muß, um die 3D – Grafik anzuzeigen. Aus diesem Grunde solltet Ihr einen Bildschirmschoner wählen, der den Monitor nur schwarz einfärbt. Somit wird keine Rechenleistung der Grafikkarte abverlangt und der Monitor spart, weil er keine Oberfläche anzeigen muß.

 

Auch kann bei den heutigen Betriebssystemen eingestellt werden, nach welcher inaktiven Zeit der Monitor abgeschaltet werden kann. Dies spart zusätzlich Energie ein.

 

 

Festplatten abschalten, wenn man sie nicht braucht!

Festplatten verbrauchen einiges an Strom. Durch das ACPI kann man über die Oberfläche von Betriebssystemen steuern, nach welcher inaktiven Zeit diese abgeschaltet werden sollen. Gerade bei mehreren Festplatten, wo sich der Stromverbrauch summiert, macht dies besonders Sinn. 

 

 

Besonderheiten, wie Standby und Ruhezustand bei Windows

Verwenden Sie bei kürzerer Abwesenheit den Standby-Modus bei Windows, um Strom zu sparen. Beim Standy-Modus wird der Computer in einem energiesparenden Betriebszustand geschaltet. Hierbei werden alle wesentlichen Hardwarekomponenten, die nicht unbedingt zum Betrieb erforderlich sind, in einen energiesparenden Modus versetzt. Hierzu gehören zum Beispiel die Festplatten und der Bildschirm. Da der Computer nicht ausschaltet, ist das System schnell wieder einsatzbereit und kann genutzt werden. Aber Vorsicht! Der Standby-Modus speichert keine Daten auf Festplatte, sondern hält diese im Arbeitsspeicher fest. Bei einem Stromausfall gehen alle nicht gespeicherten Daten verloren. Also vorher die gerade bearbeitetet Daten speichern und dann in den Standby-Modus schalten.

 

Der Ruhezustand bei Windows geht noch ein wenig weiter. Er schaltet nicht nur die Festplatten und den Monitor ab, sondern speichert auch alle im Arbeitsspeicher befindlichen Daten auf Festplatte ab. Danach schaltet der Ruhezustand das ganze System ab. Der Vorteil, außer das Strom gespart wird, liegt darin, dass nach dem Einschalten des Computers dass Betriebssystem wieder so startet und den Desktop so anzeigt, wie Ihr ihn verlassen habt. Es muß also nicht immer das Betriebssystem heruntergefahren werden und später komplett neu gestartet werden. So ist der Startvorgang ein wenig schneller.

 

Weitere Methoden, um den Stromverbrauch und die Stromkosten in den Griff zu bekommen!

Eine interessante Methode, um den Verbrauch von Eurem Computer und auch von anderen Geräten zu messen, sind sogenannte Energiekosten - Messgeräte. So lassen sich schnell unnütze bzw. Verbraucher finden, die zuviel Strom fressen. Das gilt nicht nur für den Computer oder die angeschlossene Hardware, sondern auch für alle im Haushalt sich befindlichen Elektrogeräte.

 

Sind die Stromkosten ständig zu hoch und man hat das Gefühl, dass man zuviel für den verbrauchten Strom bezahlt, dann kann sich ein Vergleich des Stromtarifes und des Stromanbieters mit dem Stromtarifrechner lohnen. Hier lassen sich unter Umständen einige Euros bis zu mehreren hundert Euro einsparen. Sicherlich ist das Abhängig davon, welchen Stromanbieter man bereits hat. Ein kostenloser Vergleich kann jedoch nicht schaden!

 

 

Weiter nützliche Informationen rund um den Computer und Windows

[ Computer - Energie sparen S.01 ]
[ Computer - Energie sparen S.02 ]
[ Computer - Energie sparen S.03 ]
 

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