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Als erstes nehmen wir das Wort einmal auseinander. Die englische Abkürzung USB hat wohl jeder schon einmal gehört und steht für Universal Serial Bus (Universeller Serieller Bus).
Das Wort Stick kommt ebenfalls aus dem englischen und bedeutet soviel wie Stab, Stange oder Stock. “To stick” bedeutet auch “stecken”! Hiermit läßt sich dann ableiten, daß bei der Erfindung des Wortes USB Stick ein Gegenstand gemeint war, den man in den USB - Anschluß steckt.
Was ist ein USB Stick?
In der allgemeinen Umgangssprache werden heutzutage mit dem Ausdruck USB-Stick kleine Geräte bezeichnet, die als Speichermedium dienen und die man über einen USB-Anschluß an einen Computer anschließen kann. Dabei ist es unerheblich, ob diese direkt in den USB-Anschluß gesteckt werden oder über eine Zwischenstelle, wie einen USB-HUB, an den Computer angeschlossen werden. Die Größen von diesen USB Sticks können variieren. Angefangen von kleinen Sticks, die in Streichholzschachteln passen bis hin zu Feuerzeug großen USB Sticks. Die Größe von USB Sticks wird bewußt klein gehalten, damit diese leicht zu Handhaben sind und ohne Probleme in jedem USB - Anschluß passen.
USB-Sticks gibt es in verschiedenen Varianten, verschiedenem Aussehen und verschiedenen Speicherkapazitäten. Die Speicherkapazitäten reichen von 16 MByte bis hin zu 8 GByte. Die Zukunft wird wohl noch höhere Speicherkapazitäten bereitstellen, da sich diese kleinen Speichermonster ideal dazu beitragen, Daten von A nach B zu schaffen und das ohne großen Aufwand, wie es bei den damaligen Disketten und den heutigen CD’s und DVD’s der Fall ist. Zudem lassen sich USB-Sticks problemlos immer wieder neu beschreiben und die sich darauf befindlichen Daten löschen. Ein weiterer Vorteil ist der leichte Transport dieser Sticks. Ab in die Hosentasche oder mittels einem Band um den Hals gehängt.
Moderne Betriebssysteme, wie Windows 2000 / XP und Linux, erkennen diese Geräte nach dem einstecken als Laufwerke an, welche dann ähnlich einer Festplatte angesprochen werden können. Jeder USB-Stick erhält dabei einen eigenen Laufwerksbuchstaben und kann von der Arbeitsplatzumgebung eines Betriebssystems über diesen erreicht werden.
Die auf einem USB-Stick befindlichen Daten können etwa 10 Jahre lang, vom Produkt und Herstelle abhängig, auf dem Datenträger erhalten bleiben, wenn dieser nicht mit einer USB-Schnittstelle verbunden und mit Strom versorgt wird. Der USB-Stick beinhaltet einen Flash-Speicher, der nach einer gewissen Zeit ohne Stromversorgung seine Spannung verliert und somit die Daten unleserlich werden. Wie schon erwähnt, kann diese Dauer variieren und beträgt in der Regel mehrere Jahre. Also keinen Grund zur Besorgnis, daß am nächsten Tag die Daten verloren sind.
Grober Aufbau eines USB Sticks
Der Aufbau eines USB Sticks besteht im wesentlichen aus einem zumeist Kunststoffgehäuse, dem eigentlichen Stecker zum einstecken in den USB-Port, einem Flash-Speicher und einem Terminator (Abschlußwiederstand). Dieser signalisiert dem USP-Port das Ende der Leitung. Die vier erkennbaren Datenleitungen, wie im obigen Bild zu sehen, sind wie bei Kabeln und anderen USB-Geräten gleich. Zwei Leitungen für die Stromversorgung und zwei Leitungen für den Datenfluß.
Datenübertragungsrate
Je nach USB Stick und USB-Anschluß (Port) sind die Datenübertragungsraten unterschiedlich. Je nachdem, welcher Standard vom USB Stick und USB-Anschluß unterstütz werden (USB 1.1 oder USB 2.0), liegen die Datenübertragungsraten zwischen 1,1 und 56 MByte. Diese Übertragungsraten sind rein theoretisch kommen aber der Wirklichkeit schon sehr nah.
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USB - Version
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Datenübertragungsrate in M/Bit
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Datenübertragungsrate in MByte
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USB 1.1 - Low Speed
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1,5 MBit/s
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16 KByte/s
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USB 1.1 - Full Speed
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12 MBits/s
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1,1 MByte/s
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USB 2.0 - High Speed
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480 MBit/s
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56 MByte/s
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Somit kann ein USB-Stick in der Version USB 2.0 rein theoretisch 56 MByte/s übertragen, was fast einer Übertragungsrate von Festplatten am IDE-Steckplatz nahe kommt.
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