Fast jeder Computerbesitzer kennt diese Situation! Man schaltet den Computer ein und im Startvorgang fängt das Betriebssystem auf einmal an zu meckern und startet nicht mehr. Was nun? Wenn Sie Glück haben, startet Ihr Computer und fährt bis auf die Desktop - Oberfläche hoch, so daß Sie noch an Ihre Programme kommen und auch starten können. Allerdings verhält sich der Computer irgendwie eigenartig. Die Programme starten langsam, gehen vielleicht erst gar nicht auf oder stürzen unkontrolliert ab. Was nun? “Gestern lief doch noch alles!” Diese Aussage hört man immer wieder von Benutzern. “Und was kann man dagegen nun machen oder wo könnte da der Fehler liegen?”. Auch diese Aussagen kommen dann zwangsläufig hinterher. Fehler für ein instabiles Betriebssystem, nicht mehr funktionierende Programme oder einfachen Datenverlust gibt es viele. Angefangen von Hardwareproblemen über falsche oder defekte Treiber bis hin zu Viren und Trojaner können die Ursachen reichen. Wer nun die Zeit und die Arbeit darin investiert, den Fehler zu finden, kommt schnell auf mehrere Stunden intensiver Fehlersuche. Profis können Hardwarefehler schnell identifizieren und die Fehlerquelle beheben bzw. beseitigen, bei Fehlern im Betriebssystem wird dies jedoch schon schwieriger. Auch hier benötigen die Profis einiges an Zeit, solange es kein offensichtlicher Fehler ist. Auch wenn sich Viren ins Betriebssystem eingefressen haben, die Säuberung einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Zumeist ist es ärgerlich, wenn der Computer ausgerechnet dann den Dienst verweigert, wenn man ihn am dringendsten braucht. Was ist ein Image einer FestplatteUnter einem Festplattenimage oder dem Disk-imaging versteht man ein Abbild einer bestehenden Partition oder einer ganzen Festplatte. Im Endeffekt werden alle Dateien einer Partition oder einer ganzen Festplatte, dies sich zum Zeitpunkt der Image-Erstellung darauf befanden, in eine oder mehrere Dateien gepackt. Hierzu gehören auch alle Einstellungen des Betriebssystems, der MBR, die installierten Programme usw. Bei bedarf kann dieses Image mittels der Software, mit der dieses Image erstellt wurde, wieder zurück gespielt werden. Welche Vorteile bietet eine Image einer FestplatteDie Vorteile überwiegen, Nachteile gibt es so gut wie keine! Nehmen wir einmal an, Sie haben eine Image Ihrer Partition mit Ihrem Betriebssystem Windows erstellt. Auf dieser Partition befanden sich auch alle Ihre installierten Programme. Jetzt versagt Ihr Betriebssystem den Dienst und so können nicht mehr an Ihrem Computer arbeiten. Eine Fehlersuche würde Sie mehrere Stunden Arbeit kosten. Sollten Sie sich zu einer Neuinstallation Ihres gesamten Systems entscheiden, so nimmt dies auch viel Zeit in Anspruch. Alleine Windows XP benötigt gleich bis zu einer Stunde, bis es betriebsfertig auf Ihrem Computer installiert ist. Benötigen Sie jetzt noch Programme, sind schnell 2 bis 3 Stunden vergangen. Wie schön wäre es da, wenn Sie mittels eines Images Ihren Computer in 8 bis 15 Minuten wieder einsatzbereit hätten. Da ein richtig erstelltes Image vom Betriebssystem und den installierten Programmen eine völlig identische Kopie des laufenden Betriebssystems ist, ist dies möglich. Nachteile haben wir keine gefunden, bis auf den Preis solcher Programme und das Sie etwas Speicherplatz für das Image benötigen. Den Preis sollte man jedoch als ein kleineres Übel betrachten, bedenkt man, daß man sich in gewissen Fällen viel Zeit und Arbeit sparen kann. Gerade dann, wenn Sie von Computern selbst wenig verstehen und den Fehler nicht selbst beheben können und jemanden brauchen, der Ihnen den Computer wird in Ordnung bringt. Müssen Sie dafür dann auch noch Lohn entrichten, so kann der Betrag zur Anschaffung der Software schon nach einen Male sich amortisiert haben. Zwei starke und bekannte Programme, um ein Festplattenimage zu erstellen |