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Wenn Computer immer älter werden, wird es immer unwahrscheinlicher, dass man noch die benötigten Handbücher für die in dem Computer eingebauten Hardwarekomponenten besitzt. In vielen Fällen wissen die meisten gar nicht mehr, wo sie die Handbücher lagern oder ob sie diese bereits mit dem Altpapier entsorgt haben. Aber auch bei der Übernahme von alten Computern bekommt man in den meisten Fällen keine Handbücher von den Vorbesitzern. Kommt es dann einmal zu dem Fall, dass man aktuellere Treiber für das Mainboard haben möchte, so stellt sich dann schnell die Frage, welches Mainboard überhaupt in dem Computer eingebaut ist.
Wie aber kann man herausfinden, welches Mainboard in dem jeweiligen Computer eingebaut ist beziehungsweise verwendet wird? Hier setzt dieser Beitrag an. In den folgenden Punkten erkläre ich einmal, wie man ein Mainboard identifizieren und den verwendeten Chipsatzt herausfinden kann.
Identifizieren über Aufdruck auf dem Mainboard
Viele Hersteller schreiben die Bezeichnung mit auf das Mainboard. Somit ist es in der Regel ein leichtes, herauszufinden, welches Mainboard in den Computer eingebaut ist.
Um herauszufinden, um welches Mainboard es sich handelt, muss man zwar den Computer aufschrauben, stellt jedoch mit einer der sichersten Methoden dar, das Mainboard richtig zu identifizieren.
Ist der Computer aufgeschraubt, so sucht man nach einer zumeist grossen Aufschrift. Diese schreibt man sich am besten auf einen Zettel. Wichtig dabei ist, dass in vielen Fällen etwas neben oder unterhalb der Aufschrift, noch ein Zusatz in etwas kleinerer Schrift zu finden ist. Hier wird zumeist die Revisionsnummer mit angegeben beziehungsweise um welches Serie es sich bei dem Mainboard handelt. Das kann unter Umständen bei der späteren Treibersuche für das Mainboard wichtig sein.
Identifizieren über Chipsatz
Was aber kann man machen, wenn sich auf dem Mainboard keine Aufschrift des Herstellers und über die Mainboardversion befindet?
In diesem Fall kann man das Mainboard über den Chipsatz des Mainboards identifizieren. Im eigentlichen Sinne identifiziert man jedoch nur den Chipsatz selber, was jedoch bei der späteren Treibersuche für das Mainboard sehr wichtig ist. In unserem Beispiel handelt es sich um einen NVIDIA nForce 2 MCP - Chipsatz. Die meisten Firmen stellen mittlerweile Allround-Treiber-Pakete zur Verfügung, so dass diese bei der Installation den auf dem Mainboard verwendeten Chipsatz automatisch erkennen.
Auch hier gilt: Beim Aufschreiben der Chipsatzbezeichnung auch das Kleingedruckte mit aufzuschreiben. Auch in den Chipsätzen selber kann es Unterschiede geben. Gibt man die Chipsatzbezeichnung in einer Suchmaschine ein, so gelangt man schnell auf relevante Seiten zu diesem Mainboard.
Mit Hilfe von Software das Mainboard herausfinden
Auch mit einer speziellen Software kann man leicht das installierte Mainboard identifizieren und so die wichtigsten Daten herausfinden. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man noch ein funktionstüchtiges Betriebssystem installiert hat und man die Software noch installieren kann. Zudem geben die verschiedenen Softwareprodukte zumeist eine genaue Angabe über das Mainboard, der verwendeten Version und des Herstellers.
Das Programm Sandra Lite 2010 von SiSoftware
Das Programm Sandra Lite 2010 ist im Gegensatz zu dem nachfolgend vorgestellten Programm recht gross im Download. Etwa 23 MB müssen herunter geladen werden. Nach der Installation und dem Start des Programms muss man, falls es das Programm noch nicht selbst getan hat, sich mit dem lokalen Computer verbinden. Erst danach kann man die entsprechenden Information abrufen. Unter dem Punkt Mainboard bekommt man dann eine gute Übersicht über den Hersteller des Mainboards, über das Moedell und die verwendete Version des Mainboards.
Das Programm kann man über die Herstellerseite des Programms herunterladen. Hier findet man auch weitere Versionen zu diesem Programm, die allerdings dann kostenpflichtig werden.
=> SiSoftware - Hier klickt man auf den Link Download und Kauf und anschließend auf Download unter Sandra Lite.
Das Programm Dr. Hardware 2010
Das Programm Dr. Hardware ist vom Downloadumfang nicht so gross und ist daher schnell aus dem Internet herunter geladen. Nach der Installation wird jedoch ein Neustart des Computers fällig. Ansonsten kann es vorkommen, dass keine Daten abgerufen werden können. Unter dem Punkt BIOS & Mainboard erhält man dann eine sehr schöne und genaue Auskunft über das Mainboard und den verwendeten Chipsatz. Unter Hersteller und Modell findet man schon alle relevanten Angaben zu dem Mainboard. Im Gegensatz zum Programm Sandra Lite 2010 erhält man unter den Angaben zum Chipsatz zum Teile eine genauere Information zum verwendeten Chipsatz.

Dies Testversion dieses Programms kann man ebenfalls über die Herstellerseite herunterladen. Die Webseite ist recht klein und sehr übersichtlich gehalten und man gelangt so schnell ans Ziel.
=> Dr. Hardware - Ist man auf dieser Webseite, klickt man auf Download und anschliessend auf Jetzt herunterladen.
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