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Die SATA - Schnittstelle stellt neue Maßstäbe bei der Datenübertragung zwischen Laufwerken und dem Mainboard. Ursprünglich wurden alle Daten zwischen den Laufwerken und dem Mainboard parallel übertragen. Mit zunehmender Datenübertragungsgeschwindigkeit wurde es jedoch immer problematischer, die Signale über die Datenleitungen zusenden, ohne dass Fehler auftraten.
Mit dem Anstieg der Datenübertragungsgeschwindigkeit nahmen auch die Frequenz auf den einzelnen Datenleitungen zu, was zu Störsignalen auf den verschiedenen Datenleitungen führen konnte. Damit ist das Übersprechen der einzelnen Leitungen gemeint, dass durch EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) verursacht wird.
Um dies zu unterbinden, wurde der paralleler Anschluss auf einen seriellen Anschluss umgestellt. Damit werden abwechselnd Daten zum Laufwerk gesendet und vom Laufwerk ausgelesen. Damit ist rein theoretisch immer nur eine Leitung in eine Richtung im Betrieb.
Ein weiterer Vorteil von SATA ist, dass nun die Kabellänge für die Verbindung vom Mainboard zu den Laufwerken nun etwa 1 Meter betragen kann. Das dürfte sicherlich nicht für den Heimcomputer von Bedeutung sein, könnte sich jedoch bei anderen Techniken, wie zum Beispiel der Servertechnik, bezahlt machen. Weiterhin wurde die Kabeltechnik nun wesentlich schmaler, so dass die Übersicht im Computer wesentlich verbessert werden konnte. Die Steckverbindungen für SATA sind nun auch deutlich kleiner, so dass sich für später mehr Möglichkeiten in Sachen Platzersparnis auf dem Mainboard auftuen werden.
Bereits in der ersten Version von SATA wurden Datenübertragungsraten von 150 MB pro Sekunde erreicht. Damit schloss sich der neue SATA Anschluss direkt an den UDMA 6 beziehungsweise dem ATA/ATAPI 7 an, Datenübertragungsrate lag hier bei 133 MB/s, und erreichte somit eine höhere Datenübertragung.
Die Schnittstellen mit der Übertragungsrate und der maximalen Geräteanzahl in der Übersicht
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Schnittstelle
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Übertragungsrate
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Geräteanzahl
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Serial ATA / SATA
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150 MB/s
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4
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Serial ATA 2 / SATA2
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300 MB/s
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16
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Serial ATA 3 / SATA3
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600 MB/s
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16
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Die SATA - Schnittstelle ist kompatibel zu älteren Laufwerken der ATA (PATA) Serie. Daher ist es auch Möglich, mittels einem Adapter die älteren ATA-Laufwerke an eine SATA Schnittstelle anzuschließen. Dabei emuliert die SATA - Schnittstelle alle notwendigen Befehle, Kommandos und Modi, wie PIO, DMA und UDMA.
Anschlüsse von SATA und SATA2 auf dem Mainboard / Motherboard
 Die Anschlüsse auf dem Mainboard unterscheiden sich zum Teil nach der Version von SATA! Im rechten Bild sind zwei Anschlüsse der SATA - Version zu sehen. Diese zeigen eine gradlinigen Aufbau.
Damit die Anschlüsse nicht vertauscht werden können, besitzt SATA2 eine eigene Anschlussspezifikation, sowohl an den SATA2 - tauglichen Laufwerken als auch auf dem Mainboard. Die SATA2 Anschlüsse weisen einen kleinen Haken, wie ein liegendes oder stehendes L auf.
Die Stecker für SATA und SATA2
 Wie bereits schon erwähnt, unterscheiden sich auch die Stecker für die beiden Versionen von SATA. Im linken Bild sieht man einen Stecker für die SATA2 Schnittstelle. Die Kabel beziehungsweise die Schnittstelle wird auch als eSATA bezeichnet. Deutlich zu sehen ist das kleine, nun gesiegelte L. Im rechten Bild sieht man einen Stecker für den SATA - Anschluss. Der Anschluss selber ist deutlich gradliniger und zeigt nur eine gerade Steckerverbindung auf.
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