ZIF Sockel 7Als die Zeit der 486'er Hauptplatinen kam, wurde auch der Sockel 7 eingeführt. Wie alle anderen Komponenten wurde auch dieser Sockel ständig weiter entwickelt. Hieraus entstand dann der Super Sockel 7. Dieser konnte bereits schon mit 100 MHz Systemtakt angesteuert werden. Der Sockel konnte zu diesem Zeitpunkt verschiedene Arten von Prozessoren aufnehmen. Hier war es noch egal, von welcher Firma sie kamen. Ob AMD, Intel oder Cyrix, alle passten auf diesen Sockel. Leicht zu erkennen ist er daran, das nur an einer Ecke ein Loch zur Aufnahme eines Pins der CPU fehlt. Die Versorgungsspannung dieses Sockels bzw. der CPU’s lag zwischen 2,0 Volt und 3,5 Volt. Hier einige Beispiele von CPU's, die dieser Sockel aufnehmen konnte: Intel Pentium 233 MMX, AMD K6-2 450, 500, 533 MHz AMD K6-3 400, 450 MHz, Cyrix PR 300, 333 Sockel 370Der Sockel 370 (auch unter dem Namen "FCPGA" bekannt) ist dem Sockel 7 im Aussehen ähnlich. Hier fehlen jedoch, um die Sockel besser zu unterscheiden, an zwei verschiedenen Ecken die Löcher, die die Pins der CPU aufnehmen können. Der Sockel 370 wurde mit dem Celeron-Prozessor von Intel auf dem Markt gebracht. Heutzutage kann dieser Sockel auch die Pentium III CPU's aufnehmen. Die Geschwindigkeit des Systemtakts wurde stetig verbessert. Angefangen bei 66 MHz Taktfrequenz konnte dieser bald bis 133 MHz Taktfrequenz und zum Teil auch mehr verkraften, sofern das die CPU mitmachte. Die Versorgungsspannung der CPU war ähnlich wie beim Sockel 7. Hier hatte man aus Erfahrung jedoch die Versorgungsspannung schon reduziert. Sie reichte von 2,0 Volt bis 3,3 Volt. Beispiele der CPU's: Hier braucht man nicht viel schreiben, dieser Sockel war einzig und allein für die Intel - CPU's konstruiert worden. Hier waren alle Celeron- und Pentium III- CPU's zu Hause. Slot 1Ein weiterer Schachzug aus dem Hause Intel war der Pentium II. Dieser benötigte auch einen eigene Steckplatzvariante. Hier kam dann der Slot 1 zu tragen. Man versuchte den Platzbedarf auf einer Platine zu verringern und der CPU mehr Platz zu schaffen. Dies gelang dadurch, dass man einen Sockel umfunktionierte in einen länglichen Slot. Die CPU wurde nun so eingesteckt, das sie noch oben vom Mainboard abstand (wie bei den PCI-, ISA- oder EISA- Karten). Somit konnte man der CPU mehr Fläche zur Verfügung stellen. Dies hatte den Effekt, dass nun auch die Kühlung der CPU verbessert wurde ( je mehr Fläche, desto mehr Kühlung). Der Slot 1 verfügt über 242 Anschlusskontakte. Der Systemtakt des Sockels reichte von 66 MHz bis zu 133 MHz. Beispiele für Prozessoren: Intel Pentium II und Pentium III, alle Geschwindigkeiten. Die Versorgungsspannung musste hier zum ersten Mal nicht von Hand oder durch stecken von Jumpern eingestellt werden. Slot AAMD's Antwort auf den Slot 1 war der Slot A. Dieser wurde so konzipiert, dass hier nur der AMD K7 Prozessor passte. Damit dies auch gelang, wurden hier nu r kleine Änderungen an den Steckplätzen vorgenommen, wie zum Beispiel die Verschiebung des Mittelsteges innerhalb des Steckplatzes oder auch die Verdrehung von Anschlusskontakten. Der Systemtakt lag auch hier zwischen 66 MHz und 133 MHz. Dieser Slot arbeitete bereits mit Double Data Rate (DDR), was soviel bedeutet wie die Transferierung von zwei Datenworten pro Takt. Dieser Slot war voll Software - Kompatibel zu dem Slot 1 von Intel. Das Mainboard wurde auch hier so gebaut, dass die Versorgungsspannung sich selbst einstellte. |