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 Holger Külgen

Letzte Änderung:

Mittwoch, 8. Februar 2012 

RAID 3 - RAID-System mit Fehlerkorrekturdaten / Parity-Verfahren

Das RAID 3 Array benutzt eine dedizierte Festplatte zu speichern von Fehlerkorrekturdaten in einem RAID-System

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Das RAID 3 System arbeitet ähnlich dem RAID 2 System

Auch hier werden die Daten in einzelne Bytes aufgeteilt und auf die einzelnen Festplatten geschrieben. Für jede Datenreihe wird ein sogenanntes Parity-Byte (Prueffbyte) hinzugefügt und dieses wird ebenfalls auf einer separaten Platte, dem sogenannten „Parity-Laufwerk“ im Disk-Array abgelegt. Kommt es nun zu einem Ausfall einer der Platten, so können an Hand der verbleibenden Daten auf den noch zugriffsfähigen Platten mit Hilfe der Parity-Bytes rekonstruiert werden. Fällt jedoch dieses „Parity-Laufwerk“ ebenfalls aus, ist eine Datenrettung bzw. eine Rekonstruktion der verlorenen Daten unmöglich.

 

 

Hier ein Beispiel zum Parity-Verfahren beim RAID 3:

 

Daten werden abwechselnd und byteweise auf beispielsweise 4 Festplatten geschrieben. Nach jedem Schreibvorgang wird ein Prüfbyte errechnet, welches auf der 5. Festplatte aufgezeichnet wird.

A xor B xor C xor D, hieraus ergibt sich das Paritätsbyte. Fällt nun Platte A aus, erfolgt die Datenrekonstruktion rechnerisch aus der Lösung o.g. Gleichung :

A = B xor C xor d xor Parity

 

Mit diesem Parity-Verfahren arbeiten viele RAID-Level. Vorteil : Sehr schnell bei grossen sequentiellen Daten. Nachteil : sind sehr viele kleine Blöcke vorhanden, so muß die Parity immer wieder neu berechnet und gespeichert werden, welches zudem zu einer sehr hohen mechanischen Belastung des „Parity-Laufwerks“ führt.

 

Und so geht es weiter:

 

 

 

Weiter nützliche Informationen rund um den Computer und Windows

[ RAID Einführung in RAID und RAID-Systeme ]
[ RAID - Klassifizierung ]
[ RAID 0 - Data Stripping ]
[ RAID 1 - Spiegelung ]
[ RAID 2 ]
[ RAID 3 ]
[ RAID 4 ]
[ RAID 5 ]
[ RAID 6 ]
[ RAID 7 ]
[ RAID 10 ]

 

 

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