Das RAID 3 System arbeitet ähnlich dem RAID 2 SystemAuch hier werden die Daten in einzelne Bytes aufgeteilt und auf die einzelnen Festplatten geschrieben. Für jede Datenreihe wird ein sogenanntes Parity-Byte (Prueffbyte) hinzugefügt und dieses wird ebenfalls auf einer separaten Platte, dem sogenannten „Parity-Laufwerk“ im Disk-Array abgelegt. Kommt es nun zu einem Ausfall einer der Platten, so können an Hand der verbleibenden Daten auf den noch zugriffsfähigen Platten mit Hilfe der Parity-Bytes rekonstruiert werden. Fällt jedoch dieses „Parity-Laufwerk“ ebenfalls aus, ist eine Datenrettung bzw. eine Rekonstruktion der verlorenen Daten unmöglich. Hier ein Beispiel zum Parity-Verfahren beim RAID 3: Daten werden abwechselnd und byteweise auf beispielsweise 4 Festplatten geschrieben. Nach jedem Schreibvorgang wird ein Prüfbyte errechnet, welches auf der 5. Festplatte aufgezeichnet wird. A xor B xor C xor D, hieraus ergibt sich das Paritätsbyte. Fällt nun Platte A aus, erfolgt die Datenrekonstruktion rechnerisch aus der Lösung o.g. Gleichung : A = B xor C xor d xor Parity Mit diesem Parity-Verfahren arbeiten viele RAID-Level. Vorteil : Sehr schnell bei grossen sequentiellen Daten. Nachteil : sind sehr viele kleine Blöcke vorhanden, so muß die Parity immer wieder neu berechnet und gespeichert werden, welches zudem zu einer sehr hohen mechanischen Belastung des „Parity-Laufwerks“ führt. Und so geht es weiter: |