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RAID 6 bietet die höchste Datensicherheit, da es sich RAID 5 zu Nutze macht und zusätzlich wieder mit einer unabhängigen Paritätsinformation arbeitet, welche wiederum erneut auf einem zusätzlichen Laufwerk abgespeichert wird. Dabei wird die erste Prüfung nach dem Prinzip von RAID 5 (XOR) durchgeführt. Die Daten dieser Prüfung werden auf die verschiedenen Festplatten verteilt gespeichert. Die zweite Prüfung unterscheidet sich von der ersten Prüfung und die Daten der Fehlerkorrektur werden auf eine zusätzliche Festplatte gespeichert.
Damit erzielt RAID 6 ein hohes Maß an Datensicherheit. In einem solchen Festplattenverbund können bis zu zwei Festplatten ausfallen, ohne dass das System stark beeinträchtigt wird.
Durch die doppelte Berechnung von Prüfsummen und Fehlerkorrekturen ergeben sich aber wiederum längere Zugriffszeiten beim Lesen und Schreiben der Daten. Zudem benötigt der Computer mehr Rechenleistung um die verschiedenen Prüfsummen und Fehlerkorrektur und zu verarbeiten. RAID 6 wird heute in der Praxis so gut wie gar nicht mehr angewendet, da es schon bei kleinen Serversystemen hohe Kosten verursacht.
Und so geht es weiter:
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