Die Daten werden hier wie bei RAID 0 über mehrere Laufwerke im Array verteilt beziehungsweise gespeichert. Zusätzlich wird eine Parität berechnet und auf einem Parity-Laufwerk gespeichert. Bei einem Ausfall einer Platte werden deren Daten mit Hilfe der restlichen und noch funktionsfähigen Platten und der Paritätsplatte rekonstruiert. Aufgebaut ist RAID 7 jedoch ähnlich wie RAID 5. In der RAID-Steuereinheit des RAID-Controllers wird zusätzlich ein lokales Echtzeitbetriebssystem eingesetzt. Es benutzt schnelle Datenbusse und mehrere grosse Pufferspeicher. Die Daten der Pufferspeicher der Laufwerke sind von der Datenbusübertragung abgekoppelt (asynchron), welches eine Beschleunigung im Vergleich zu anderen RAID-Systemen darstellt. Wie bei RAID 6 können Paritätsinformationen für eine oder mehrere Platten des Arrays erzeugt werden. Zu dem kann man bei RAID 7 Festplatten im laufenden Betrieb austauschen, was natürlich dann für Serveranlagen sehr interessant ist, da man keinen Server herunterfahren muss, um eine Festplatte auszutauschen. Das macht RAID 7 zu einem äußerst sicheren und flexiblen RAID-System. Und so geht es weiter: |