Mit einfachen Mitteln kann man beim Betriebssystem Windows und über Treiber von verschiedenen Hardwarekomponenten, so wie Peripheriegeräten Energie sparen. Wie das geht will ich in diesem Artikel klären. Über eine Abhandlung, wie und warum man Energie sparen sollte, will ich mir hier in diesem Artikel ersparen. Dazu findet Ihr auf den Seiten Energiesparen bzw. Stromsparen bei Computern und Peripheriegeräten einiges. Verwalten und einstellen der Energieoptionen zum Monitor, Festplatten, Standby und RuhezustandWie immer gibt es bei Windows verschiedene Wege, um Einstellungen vorzunehmen. Um die Energieoptionen zu erreichen gibt es auch hier verschiedene Wege. Zwei davon stelle ich kurz vor: Über START | AUSFÜHREN | EINSTELLUNGEN zur Systemsteuerung navigieren und dann auf das Symbol Energieoptionen doppelt Klicken. Über einen Rechtsklick auf den DESKTOP und Eigenschaften auswählen. Im nächsten Fenster auf den Reiter Bildschirmschoner klicken und dann auf Energieverwaltung.
In beiden Fällen erhaltet Ihr das gleiche Fenster zu den Energieoptionen.
Dieses Fenster stellt den Dreh und Angelpunkt für die Energieverwaltung unter Windows dar. Der erste Reiter mit Energieschemas ist für die Allgemeine Verwaltung wohl mit am wichtigsten. Unter dem Dropdown-Menü könnt Ihr voreingestellt Energieschemas wählen, die da wären Desktop, Tragbar/Laptop, Präsentation, Dauerbetrieb, Minimaler Energieverbrauch und Minimale Batteriebelastung. Bei Windows XP Energieschema Desktop: Hier wird der Monitor bzw. die Monitore nach einer Zeit von 25 Minuten abgeschalltet. Energieschema Tragbar/Laptop: Standardabschaltung des Monitors bzw. der Monitore nach 15 Minuten, Abschaltung der Festplatte / Festplatten nach 30 Minuten. Wechsel in den Standby - Modus nach 20 Minuten und in den Ruhezustand nach 3 Stunden. Energieschema Präsentation und Dauerbetrieb: Diese beiden Einstellungen schalten keine Komponenten ab. Somit ist eine ständige Verfügbarkeit garantiert. Minimaler Energieverbrauch: Abschaltung des Monitors / Monitore nach 15 Minuten. Minimale Batteriebelastung: Abschltung des Monitors / Monitore nach 15 Minuten, Standby - Modus nach 20 Minuten und in den Ruhezustand nach 45 Minuten. Sicherlich sind die vorgegebenen Werte nicht immer das Optimale. Aus diesem Grunde könnt Ihr ja auch Eure eigenen Energieschemas erstellen. Auch dürfte wohl ersichtlich sein, dass die meisten Einstellungen eher auf einen Laptop bzw. auf ein Notebook zugeschnitten sind als auf reine Desktop - PCs. Jedoch sind auch die Einstellungen zu den Energieoptionen für normale Personal Computer sehr interessant. Mit diesen Einstellungen lassen sich schon einige EURO’s im Jahr sparen und es schont, je nach Einstellung, den Computer und dessen Komponenten. Den Monitor nach einer gewissen Zeit abschalten lassen... Sollte ersichtlich sein, dass Ihr für eine kürzere Zeit nicht am Computer arbeiten solltet, so solltet Ihr den Monitor abschalten lassen. Eine gute Zeit ist zwischen 15 und 20 Minuten. Festplatten abschalten, wenn sie nicht gebraucht werden... Hier solltet Ihr in jedem Falle keine zu kurze Zeit wählen. Solltet Ihr viele Daten von Festplatte benötigen und diese würde sich ständig abschalten, müßte diese auch erst einmal immer wieder starten, um die Daten lesen zu können. Dies würde die Festplatte bzw. die Mechanik zu stark belasten und könnte zu frühzeitigen Altern des Laufwerks führen. Computer mit viel Arbeitsspeicher (ab 1024 MB) können viele Daten aufnehmen und diese ständig zur Verfügung halten. Somit können diese den Zugriff auf die Festplatte ein wenig kompensieren. Eine richtige Empfehlung zum Zeitlimit gibt es nicht, jedoch ist die Zeitanpassung an die des Monitors in Betracht zu ziehen. Standby - der Computer schlummert und wartet auf Euch... Diese Zeit sollte etwas über die der Monitor- und der Festplattenabschaltung liegen. Empfohlen werden 5 bis 10 Minuten. Hierbei fährt das Betriebssystem den Computer in einen Schlummermodus. Festplatten und Monitor werden abgeschaltet, falls noch nicht geschehen, und der Computer in einen stromsparenden Modus versetzt. Ein Wackler an der Maus oder ein Tastendruck genügt und der Computer ist wieder voll da. Somit eine ideale Einstellung, wenn man in regelmäßigen Abständen an den Computer zurückkehrt um Daten zu bearbeiten oder andere Dinge zu erledigen. Ruhezustand - der Computer geht vollends schlafen, hält aber alles bereit, was zum Schluß offen war... Im Ruhezustand speichert der Computer bzw. das Betriebssystem alle geöffneten Dateien und Programme auf die Festplatte ab und fährt dann in den Ruhezustand runter. Hierbei werden alle Komponenten, bis auf das Mainboard, vom Strom getrennt. Also so, als würde man das Betriebssystem herunterfahren. Ideal ist dieser Zustand dann, wenn mal wieder der Arbeitstag länger geworden ist und man sich für den nächsten Tag alles so lassen möchte wie es gerade auf dem Desktop war. Am nächsten Tag einfach den Computer einschalten und man kann da weiter machen, wo man aufgehört hat. In der Vergangenheit, ach quatsch, auch noch heute gehen viele hin und lassen den Computer über Nacht an! Wofür? So spart man Strom und hat trotzdem die Vorteile. Zur Einstellung der Zeit empfehle ich eine deutliche höhere als die des Standby - Modus. |