Bei beiden Betriebssystemen verhält sich die Konfiguration gleich. Unterschiede gibt es nur minimale und das auch nur unter Windows XP Home Edition und Windows XP Professional. Ich setze mal voraus, dass sich im Computer bereits eine Netzwerkkarte befindet. Diese kann auf dem Mainboard fest verankert sein oder durch zusätzlich eingebaut sein. Des weiteren sollten die Treiber bereits installiert, die Netzwerkkarte aktiv und das Netzwerkkabel angeschlossen sein. Ob die Netzwerkkarte arbeitet, könnt Ihr zumeist an der blinkenden LED auf der Netzwerkkarte erkennen. Um die IP-Adresse, die Subnetzmaske, das Standardgateway, die Einstellungen für DNS-Server und Wins-Server zu ändern... 
müßt Ihr die Eigenschaften des Internetprotokolls TCP/IP aufrufen. Hierzu gibt es wie bei allem, verschiedene Wege: 1. Möglichkeit: Falls vorhanden, klickt einmal rechts auf das Netzwerksymbol auf dem Desktop und wählt hier Eigenschaften. 2. Möglichkeit: Klickt in der Folge auf Start | Einstellungen | Netzwerkverbindungen. 3. Möglichkeit: Klickt in der Folge auf Start | Systemsteuerung und wählet im sich nun öffnendem Fenster Netzwerkverbindungen. Alle drei Möglichkeiten führen zu dem gleichen Fenster...
Nun seht Ihr ein Fenster mit allen Euren Netzwerkverbindungen (ähnlich dem Beispiel auf der rechten Seite). Hier wählt Ihr die LAN-Verbindung aus, die Ihr konfigurieren möchten (in diesem Beispiel ist es die Verbindung LAN-Entenhausen). Dazu klickt einmal rechts auf das Icon der LAN-Verbindung und wählt im sich nun öffnendem Menü wiederum Einstellungen. Nun solltet Ihr ein ähnliches Bild wie dargestellt sehen. Um nun die Einstellungen des Internetprotokolls TCP/IP vornehmen zu können, selektiert Ihr den Eintrag Internetprotokoll (TCP/IP) und wählt den Schalter Eigenschaften. Falls Ihr alles richtig gemacht habt, dann ist das Ziel nun erreicht. Im nachfolgendem Fenster könnt Ihr nun die Einstellungen für das Netzwerk und die Netzwerkkarte vornehmen. IP-Adressen automatisch beziehenMit dieser Einstellung ist es Eurem Computer möglich, automatische die Einstellungen für das Netzwerk zu beziehen. Läuft im Netzwerk ein DHCP-Server (Dynamic Host Configuration Protocol - Server), so empfängt Euer Computer die benötigten Daten von diesem und trägt diese ein. DHCP-Server werden in der Regel in Netzwerken eingesetzt, wo sich die Anzahl der Computer ständig verändert, wo Mitarbeiter sich zum Beispiel mit Notebooks kurzzeitig in das Netzwerk einklinken und nach getaner Arbeit wieder abmelden. Bei einigen Firmen wird das Prinzip der automatischen Adresszuweisung auch aus Sicherheitsgründen eingesetzt, damit nicht jeder Host (Client / Computer) immer die gleiche IP-Adresse hat. In privaten Netzwerken kommt diese Art der Adresszuweisung häufig dann zum Einsatz, wenn sich im Netzwerk ein ISDN- oder DSL-Router befindet, da diese fast alle als DHCP-Server fungieren können. Falls Ihr einen solchen Router im Netzwerk habt, sollte Ihr erst einmal dessen Einstellung prüfen. Folgende IP-Adresse verwenden
Diese Art der Einstellung ist die in privaten und auch in Clan - Netzwerken wohl die beliebteste. Mit dieser Einstellung könnt Ihr Eurem Computer eine feste und eindeutige Adresse im Netzwerk vergeben. Diese Einstellung wird in drei Bereiche unterteilt: IP-Adresse In der Regel kommen in privaten Netzwerken IP-Adressen im IP-Adressraum von 192.168.x.x vor. Hierbei stehen die Xe für eine Zahl zwischen 1 und 254. Subnetzmaske Wenn Ihr eine IP-Adrese eingegeben habt und dann die Tabulator - Taste drückt, füllt Windows die Subnetzmaske automatisch aus. Standardmäßig steht diese auf 255.255.255.0 und sollte nicht verändert werden. Diese wird nur benötigt, wenn Ihr das Netzwerk unterteilen möchtet. Standardgateway Das Standardgateway gibt den eigentlichen Weg in andere Netzwerke an. Bei ISDN- und DSL-Routern solltet Ihr hier die IP-Adresse des Routers angeben, da dieser Euer Netzwerk mit dem Internet verbindet.
Anmerkung zu diesen drei Punkten: Die IP-Adresse sollte immer mit 10.0. / 172.16. / 192.168. beginnen, da diese IP-Adresen private Netzwerke bezeichnen. Somit können diese nicht mit IP-Adressen anderer Netzwerke, wie zum Beispiel die das Internets, in Konflikte geraten. Am meisten vorzufinden sind die IP-Adressräume 192.168.! Damit sich Computer in einem Netzwerk finden und auch sehen können, müssen die ersten drei Zahlen übereinstimmen. Also zum Beispiel 192.168.100.x, Diese ersten drei Zahlen bezeichnen das Netzwerk, in dem sich die Computer dann befinden. Das X gibt die eigentliche Computeradresse an. Im obigen Bild zum Beispiel 192.168.100.102. Ein anderer Computer im Netzwerk hätte zum Beispiel die IP-Adresse 192.168.100.100. Auch spielt die Subnetzmaske eine wichtige Rolle. Wie schon erwähnt, muß diese auf allen Computern gleich sein, die sich in ein und dem selben Netzwerk befinden sollen. Die Angabe der IP-Adresse des Standardgateways ist von der Angabe der IP-Adresse und der Subnetzmaske unabhängig. So kann zum Beispiel die IP-Adrese des Standardgateways auf 10.0.0.200 lauten, während das eigentliche Netzwerk auf 192.168.100.x lautet. DNS-Serveradresse automatisch beziehenDiese Einstellung ist unabhängig von den Punkten IP-Adressen automatisch beziehen bzw. Folgende IP-Adresse verwenden. Einzige Ausnahme hierbei stellt die Einstellung IP-Adressen automatisch beziehen. In diesem Fall kann auch die IP-Adrese des DNS-Servers automatisch bezogen werden. Ihr könnt jedoch auch eine feste IP-Adresse hier eintragen. Dies wäre zum Beispiel dann denkbar, wenn sich in einem Netzwerk ein richtiger DNS-Server befindet, der dann die Anfragen entsprechend weiter leitet. Befindet sich im Netzwerk ein ISDN- oder ein DSL-Router, so könnt Ihr hier auch die Adresse des Routers eintragen. Somit sucht dann der Computer nicht lange im Netzwerk nach einem DNS-Server und die Anfrage bzw. das Surfen im Internet geht ein wenig schneller. |