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Wer sich schon einmal mit Windows 2000 oder Windows XP näher beschäftigt hat, der wird den Befehlsinterpreter, auch Kommandokonsole, Eingabeaufforderung oder einfach nur cmd genannt, kennen. Mit Hilfe dieses Befehlsinterpreters lassen sich schnell die verschiedensten Befehle für die unterschiedlichsten Aufgaben in die Konsole eingeben. Besonders beliebt ist die Kommandokonsole bei Netzwerkspezialisten, wenn es um schnelle Netzwerkdiagnose geht. Daher wird die Kommandokonsole auch sehr häufig auf Clan-Tagen eingesetzt, wenn mal wieder ein anderer Computer im Netzwerk nicht gefunden werden kann.
Starten des Befehlsinterpreter
Am schnellsten kann man wohl den Befehlsinterpreter starten, indem man auf Start und dann auf Ausführen klickt und hier einfach nur cmd oder cmd.exe eingibt.
Ein weiterer Weg ist der über Start | Programme | Zubehör und dann auf Eingabeaufforderung klicken.
Einstellen der Eigenschaften bei geöffnetem Fenster
Wenn ihr bereits das Fenster für die Eingabeaufforderung / Kommandokonsole geöffnet habt, dann klickt einmal rechts auf die Fensterleiste und wählt hier in dem sich nun öffnenden Kontextmenü den Eintrag Eigenschaften aus. Es sollte sich das Eigenschaftenfenster für die Kommandokonsole öffnen. Im ersten Bereich, unter Optionen, könnt ihr die Cursergröße einstellen beziehungsweise eingeben. Dabei könnt ihr unter den drei Einstellmöglichkeiten Klein, Mittel und Groß wählen. Diese Angabe steuert das Aussehen des Cursors im Fenster der Kommandokonsole / Eingabeaufforderung. Mit der Angabe der Anzeigeoptionen könnt ihr einstellen, ob sich die Eingabeaufforderung in einem Fenster öffnet oder als Vollbild auf dem Monitor angezeigt wird. Wer viel in der Eingabeaufforderung arbeitet, der kann den Befehlspeicher so anpassen, dass er mehr Daten beziehungsweise Befehle Zwischenspeicher kann. Mit der Puffergröße gebt Ihr an, wieviel Befehle der Befehlspeicher enthalten kann. Unter Anzahl der Puffer könnt ihr angeben, wie viele Prozesse, die einen eigenen Befehlspuffer besitzen, laufen dürfen.
Mit Alte Duplikate löschen könnt Ihr die Konsole anweisen, alte gleichlautende Befehle aus dem Puffer für den Befehlsspeicher zu entfernen.
Interessant sind die Einstellungen für die Bearbeitungsoptionen
Wer gerne mit der Maus arbeitet, der muss nicht ganz auf diese in der Kommandokonsole verzichten. Wenn Ihr einen Haken im Feld QuickEdit-Modus und Einfügemodus macht, dann könnt Ihr mit einer Maus in der Kommandokonsole arbeiten. Hiermit funktioniert dann auch das Ausscheiden und das Einfügen von Text oder Zahlen in der Kommandokonsole. Ihr könnt auch Text in der Kommandokonsole mit der Maus markieren und diesen dann später mittels Kopieren in anderen Text Dokumenten einfügen.
Einstellen der Schriftart für die Kommandokonsole
Wie deren Name des Eigenschaftenfensters schon sagt, ihr kann man die Schriftart für die Kommandokonsole einstellen und ändern. Neben einer Fenstervorschau seht ihr weitere Felder, mit der Ihr die Größe der Schriftart angeben könnt und ein Feld, mit dem Ihr die zu verwenden der Schriftart auswählen könnt. Zudem könnt Ihr auch eingeben, ob die Schrift Fett dargestellt werden soll. Diese Einstellungen machen besonders dann Sinn, wenn ihr lieber eine größere Schriftart in der Kommandokonsole beziehungsweise Eingabeaufforderung verwendet.
Einstellen des Layout für die Kommandokonsole
Dieser Einstellungen sind besonders interessant. Hiermit lassen sich die Fensterpuffergröße, die Fenstergröße und die Fensterposition einstellen.
Was ist eigentlich die Fensterpuffergröße? Mit der Fensterpuffergröße wird die Anzahl der dargestellten Zeichen in einer Zeile der Kommandokonsole eingestellt. Wenn ihr also Befehle in der Kommandokonsole benutzt und die Zeilen zu früh umgebrochen werden, dann könnt Ihr mit dieser Angabe die Darstellung in der Kommandokonsole verändern, so dass mehr Zeichen in einer Zeile angezeigt werden. Das funktioniert auch mit der Höhe für die Fensterpuffergröße.
Mit der Angabe der Fenstergröße könnt ihr einstellen, in welcher Breite und in welcher Höhe die Kommandokonsole gestartet wird beziehungsweise in welche Höhe und Breite Ihr das Fenster später ziehen dürft.
Unter dem Feld Fensterposition könnt ihr einstellen, wo die Kommandokonsole auf dem Monitor angezeigt wird, wenn die Kommandokonsole gestartet wird. Mit den Einstellungen für Links und Oben könnt ihr den Abstand vom linken Rand des Monitors und den oberen Rand des Monitors bestimmen. Stellt ihr die Einstellung für die Fensterposition auf automatisch, dann wird die Kommandokonsole zumeist wieder dort dargestellt, wo sie als letztes geschlossen wurde.
Das farbliche Aussehen einstellen
Unter den Eigenschaften Farben könnt ihr die Farben für den Fenstertext, den Fensterhintergrund, den Popuptext und den Popuphintergrund einstellen. Wer also gerne einen weißen Hintergrund hat, der kann das hier einstellen. Wer jedoch gerne den schwarzen Hintergrund für die Kommandokonsole hat und lieber nur die Schrift zum Beispiel in Gelb darstellen möchte, der kann auch hier die Farbe für die Schrift ändern.
Einstellen der Eigenschaften bei geschlossenem Fenster
Die gleichen Einstellmöglichkeiten für das Eigenschaftenfenster könnt Ihr auch über den Weg Start | Programme | Zubehör und dann einen Rechtsklick auf Eingabeaufforderung erreichen. Im sich nun öffnendem Kontextmenü wählt Ihr dann wieder den Eintrag Eigenschaften aus. Es öffnet sich ein Fenster, mit dem Ihr einige Angaben zum Verhalten der Kommandokonsole mehr machen könnt. Im wesentlichen gleichen sich jedoch die Punkte, wie hier beschrieben.
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