Die einfache Auswahl bzw. Selektion Es ist im Verlaufe eines Programms möglich, eine Entscheidung zu treffen. Entweder fordert das Programm den Benutzer zu dieser Selektion auf, z.B. durch die Meldung :“Möchten Sie das Programm beenden ?“, wobei der Benutzer die Möglichkeit hat, durch die Angabe von J für ja oder N für nein diese Aufforderung zu beantworten, was nach der entsprechenden Eingabe vom Programm überprüft wird. Bei J wird das Programm beendet, bei N wird das Programm fortgeführt, jede andere Angabe wird ignoriert, oder das Programm kommt im Verlauf der Ausführung an eine Stelle, an der es diese Entscheidung selber trifft. Bei einem Datenbankzugriff überprüft es vor jedem lesen eines Datensatzes, ob es nicht schon am Ende der Datenbankdatei angekommen ist.
Die Anweisungen, die in Laufe des Programmablaufs abgearbeitet werden, müssen in einer maschinenverständlichen Sprache vorliegen (wie bereits weiter oben schon einmal gesagt !) Diese Sprache übersetzt nun die Befehle in Ströme. Die Werte, die hierbei entstehen, sind immer nur die Werte 0 (es fließt kein Strom) oder 1 (es fließt Strom). Vielfach werden diese beiden Werte (es handelt sich hierbei um sog. Dual – o. Binaerzahlen) auch als true bzw. wahr für 1 und false bzw. falsch bezeichnet. Dieses wahr oder falsch, true oder false, 1 oder 0 kennzeichnet die sog. Aussagenlogik bzw. Aussagenalgebra, d.h., daß z.B. eine vom Programm gestellte Frage an den Benutzer immer nur das Ergebnis 0 oder 1 haben kann entweder, man ist schwanger oder nicht, ein Mittelding akzeptiert der Computer nicht, genauso wenig, wie dies in den meisten Fällen der realen Welt nicht akzeptabel ist. |