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Vorsicht beim Kauf von Werbung, wie Bannereinblendungen und Emailwerbung

Wer seine Webseite im Internet bekannt machen möchte, kommt früher oder später auf die Idee, Werbung zu kaufen...

Fast jeder Webmaster, der eine eigene Homepage betreibt um damit Geld zu verdienen, kommt früher oder später auf die Idee, Werbung zu kaufen. Damit möchte man einen schnelleren Bekanntheitsgrad im Internet erzielen und mehr Besucher auf die eigene Homepage locken.

 

Zumeist werden Angebote gemacht, wie 10.000 Popup-Einblendungen, Bannerklicks oder Klickmails zu einem Festpreis. Sicherlich erreicht man hiermit einen schnelle Werbung und auch ein erhöhtes Besucheraufkommen.

 

Wer aber Partnerprogramme am Laufen hat, wie unter der Seite Werbepartner für Ihre Homepage vorgestellt, um damit Geld zu verdienen, der sollte mit solchen Käufen vorsichtig sein.

Nicht jeder Anbieter von Partnerprogrammen sieht das gerne. In den meisten Fällen werden solche Käufe von Klicks, ob für Popups, Banner oder Emails, als ungültige Klicks oder Impressionen abgetan und kann im schlimmsten Falle zum Ausschluß aus dem Partnerprogramm und zum Verlust der bis dahin erzielten Einnahmen führen.

 

Dabei wolltet Ihr doch nur Werbung für die eigene Homepage machen...

Sicherlich ist in den meisten Fällen kein schlimmer und bösartiger Hintergedanke dabei, wenn man für die eigene Homepage Werbeeinblendungen kauft. Man denkt auch nicht daran, dass man eventuelle Partner, mit deren Werbung man Geld verdienen möchte, im wahrsten Sinne des Wortes bescheißen könnte.

 

Ja, aber warum solltet Ihr einen Partner bescheißen (Entschuldigung für diesen Ausdruck)

Ihr müßt immer daran denken, dass Eure Partner zum Teil viel Geld für Ihre Werbung ausgeben. Dabei sind auch sicherlich Partnerprogramme, bei denen nach Pay per Click vergütet wird. Als Beispiel für solche Pay per Click Partnerprogramme wären hier Google Adsense™ oder Ebay® zu nennen. Hier werden teilweise hohe Beträge pro Click bezahlt.

 

Machen wir mal ein kleines Rechenbeispiel:

Ihr habt ein Partnerprogramm abgeschlossen, bei dem Ihr im Schnitt 0,15 Cent pro Klick verdient.

Jetzt kauft Ihr Bannereinblendungen bzw. Bannerklicks, sagen wir 10.000 Stück für 15 EUR. Das würde pro Klick weniger als 1 Cent ausmachen.

 

Klicken nun von den 10.000 gekauften Einblendungen nur 1000 auf die von Euch eingeblendete Werbung mit einer Durchschnittlichen Klickvergütung von 15 Cent, so käme hier ein Betrag von 150 EUR raus. Der Gewinn würde dann 150 EUR - 15 EUR, also 135 EUR betragen.

Das hört sich ja erst einmal gut an. Aber gerade hier liegt der Haken. Genau das sind die Programme, die in den meisten AGB’s von Partnerprogrammen ausgeschlossen werden. Hierzu zählen Pay to Surf, Pay to Read und Pay to Click - Programme.

 

Aber warum werden diese Programme bzw. der Kauf von Klicks nicht gerne gesehen!

Das ganze hat zwei Gründe! Der wichtigste ist wohl, das Eure Partner viel Geld für Ihre Werbung ausgeben. Schließlich hätten diese ja auch solche Bannereinblendungen bzw. Klicks kaufen können. Da diese Bannerklick-Programme aber mehr als zwielichtig sind, setzen gerade Firmen auf echte Werbung und Klicks.

 

Warum sollten solche Klickprogramme denn zwielichtig sein?

Das ist wohl eine berechtigte Frage! Meisten kann man nicht verfolgen, ob diese Klicks wirklich von verschiedenen Webseiten stammen oder nur durch Klickprogramme von einer oder mehreren Webseiten generiert wurden. Solche Klickprogramme generieren in der Regel nur Traffic auf der eigenen Homepage, bringen aber keine wirklichen Besucher. Weiterhin können solche Klickprogramme so eingestellt werden, dass Sie ab und an auch auf eine Werbeeinblendung auf Eurer Webseite klicken. Und genau das ist eigentlich ein Betrug an Euren Werbepartner. Dieser bezahlt für Klicks auf seine Werbung um mehr und gezielt Besucher zu erhalten und erhält nichts anderes als einen Klick für den er bezahlen muß. Nehmen wir das obige Rechenbeispiel, so wäre das ein Betrug von 135 EUR.

 

Auch werden die meist angepriesenen Bannereinblendungen bzw. Bannerklicks von 1000senden verschiedener Webseiten selten eingehalten

Häufig, wenn man mal in die Statistiken zur eigenen Homepage über verweisende URL’s oder Domainen sieht, kommen die Klicks nur über bestimmte Webseiten für das Bannerklickprogramm zustande. Und genau hier liegt der weitere Haken. Selbst wenn Ihr laut der AGBs Eurer Werbepartner rechtmäßige gehandelt habt und an Pay to Surf, Pay to Read oder Pay to Click - Programmen teilnehmt, kann es zu Abmahnungen kommen. Das liegt daran, dass die eingehenden Links bzw. Klicks auf Eure Webseite nur von wenigen Seiten kommen. Sind das nur wenige Webseiten, als Beispiel mal 20 verschiedenen Webseiten, so kommt hier im Schnitt eine Summe von 500 Klicks pro verweisende Webseite bei 10.000 gekauften Klicks heraus. Gute Algorithmen von Partnerprogrammen bemerken dies und melden das an die Verwalter der Partnerprogramme, was Wiederrum zu einer Abmahnung führen kann, da dies als Webseiten-Spaming bzw. als versuchter Betrug gewertet werden kann.

 

Also Vorsichtig beim Kauf von Bannereinblendungen, Bannerklicks, Popups, Klickmails, Textlinks und Newslettermails mit Klickvergütung.

 

Solltet Ihr Euch nicht im Klaren sein, ob die angebotenen Programme den AGBs Eurer Werbepartner entsprechen, so laßt lieber die Finger davon oder laßt dies von Eurem Werbepartner prüfen. So seit Ihr auf der sicheren Seite und verliert nicht unter Umständen einen wichtigen Werbepartner.

 

 

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