Mittlerweile findet man in vielen Haushalten mehrere Computer, die zum Beispiel über einen DSL-Router miteinander vernetzt sind. So können sich diese Computer die verschiedensten Dateien leicht miteinander teilen oder sogar auf einem anderen Computer bearbeiten lassen. Immer beliebter werden zudem DSL-Router, die über einen eigenen Speicher verfügen oder wo sich der Speicher mittels einem USB-Sticks erweitern lässt. Auf diesem Speicher können dann die verschiedensten Dateitypen, wie Schriftstücke (Textdateien) und Musikdateien zwischengespeichert werden.
Durch den Einsatz von kleinen Netzwerken in einem Haushalt wird man also im Umgang mit Dateien noch ein wenig flexibler. Dabei ist es egal, ob es sich um feststehende Computer (PCs) oder um Laptops handelt. Über ein Netzwerk lassen sich Dateien leicht teilen und für andere verfügbar machen. Nicht selten kommt es dabei vor, dass man Dateien auf einem anderen Computer auslagert, um auf dem eigenen Computer Speicherplatz zu sparen. Schließlich kann man ja je nach Bedarf dann auf die extern gespeicherten Dateien über das Netzwerk zugreifen. Aber genau hier kann es auch vorkommen, dass das unter Umständen zu Problemen führt. Was ist, wenn urplötzlich der Netzwerkpfad, unter dem die Dateien gespeichert sind, nicht mehr zur Verfügung steht? Ist ein Computer, der in einem Netzwerk eventuell als Server dient, ausgefallen, so kann das zu Problemen führen. Das betrifft jedoch auch DSL-Router, auf denen man die Dateien zwischen gespeichert hat. Das mag jedoch nur mit einer der Gründe sein, warum man mit Offlinedateien arbeiten möchte. Ein weiteres Szenario wäre zum Beispiel, wenn man mit seinem Laptop unterwegs ist und mit Dateien arbeiten möchte, die eigentlich Zuhause auf dem Heimcomputer gespeichert sind. Mit den Offlinedateien hat man nun die Möglichkeit, auch unterwegs mit Dateien zu arbeiten und diese dann später mit dem Heimnetzwerk bzw. mit dem Heimcomputer abzugleichen. Abhilfe kann das arbeiten mit Offlinedateien schaffen!Wie der Name Offlinedateien schon sagt, handelt es sich hierbei um Dateien, die nicht direkt zur Verfügung stehen. Das kann zum Beispiel besonders dann passieren, wenn in einem Netzwerk ein Computer ausfällt und somit die auf dem Computer gespeicherten Dateien nicht zur Verfügung stehen. In einem solchen Fall wäre dann das arbeiten mit diesen Dateien also nicht möglich. Mit Windows gibt es jedoch eine Möglichkeit, die auf einem anderen Computer oder auf einer anderen Netzwerkressourcen gespeicherten Dateien so zur Verfügung zu machen, dass diese selbst dann zu Verfügung stehen, wenn der eigentliche Computer oder die Netzwerkressourcen nicht zur Verfügung stehen. Dabei erstellt Windows eine Kopie der Dateien, die sich auf dem anderen Computer befinden bzw. der Netzwerkressource, und speichert diese auf dem eigenen Computer zwischen. So kann man dann mit diesen Dateien weiter arbeiten, also verändern und auch speichern. Es dann zu einem späteren Zeitpunkt der eigentliche Computer über das Netzwerk wieder erreichbar, so startet Windows eine Synchronisation der Dateien über den eingebauten Synchronisationscenter. Hierbei werden dann die lokal auf dem Computer bearbeiteten und zwischen gespeicherten Dateien mit dem eigentlichen Netzwerkpfad bzw. mit dem anderen Computer oder dem Speicher auf dem DSL-Router abgeglichen. Erkennen, ob ein Ordner im Netzwerk offline zur Verfügung steht!
Hat man einen Ordner in einem Netzwerk offline verfügbar gemacht, so kann man das an dem Symbol für den eigentlichen Netzwerkordner erkennen. Hier erscheint dann ein Zeichen des Synchronisierungcenters und deutet darauf hin, dass diese Dateien offline verfügbar sind und bei Bedarf synchronisiert werden. Das kann man mit so vielen Ordnern machen, wie man möchte! Allerdings sollte man auch daran denken, dass man auf dem eigenen Computer genügend Speicherplatz zur Verfügung stellt. Schließlich muss Windows ja alle Dateien auf dem eigenen Computer nun zwischen speichern. Das kann unter Umständen dann zu einem hohen Speicherbedarf auf der eigenen Festplatte führen. |