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 Holger Külgen

 

Letzte Änderung:

Dienstag, 13. Juli 2010 

Der Ressourcenmonitor von Windows 7

Wer mehr über den Zustand und die Auslastung seines Betriebssystems Windows 7 wissen möchte, für den dürfte der Ressourcenmonitor genau das richtige sein.

 

Bekam man in den früheren Windows Versionen, wie Windows 2000 oder Windows XP, nur spärliche Informationen darüber, was sich gerade auf dem Computer so tut so hat sich das mit Windows Vista und Windows 7 ordentlich geändert.

 

taskmanager-leistung-windows7Auch heute noch existiert der Taskmanager, indem man die Auslastung der CPU, des Arbeitsspeichers und des Netzwerkes einsehen kann. Für eine recht schnelle Information über die gerade herrschende Auslastung des Betriebssystems ist diese Art der Anzeige vollkommen ausreichend.

 

Wenn man jedoch mehr über die verbrauchten Ressourcen, wie die der CPU, des Arbeitsspeichers, der Datenträger oder des Netzwerkes wissen möchte, so ist diese Art der Anzeige des Taskmanagers nicht ausreichend.

 

Das hat sich jedoch mit den Ressourcenmonitor von Windows Vista und Windows 7 gravierend geändert.

 

Um den Ressourcenmonitor zu öffnen, öffnet man am besten als erstes den Taskmanager von Windows. Dazu klickt man einmal mit der rechten Maustaste auf eine freie Fläche der Taskleiste und wählt anschliessend in dem Kontextmenü den Eintrag Taskmanager starten aus. Ist der Taskmanager gestartet, so klickt man auf die Registerkarte Leistung und im Anschluss auf die Schaltfläche Ressourcenmonitor, wie man dem unteren Teil des Fensters findet.

 

taskmanager-ressourcenmonitor-windows7Es öffnet sich nun der Ressourcenmonitor und man bekommt eine ähnliche Ansicht, wie die im rechten Bild dargestellt ist. Bereits auf der Übersichtsseite beziehungsweise auf der Registerkarte Übersicht, erhält man schon ausführliche Informationen über die CPU Belastung, die Datenträgerauslastung, die Arbeitsspeicherauslastung und die Netzwerklast.

 

Dabei werden die Informationen nicht nur in schriftlicher Form dargestellt, sondern auch mit farblichen Diagrammen. Diese Diagramme wechseln je nach Auslastung der verschiedenen Komponenten das Aussehen und die Farbe der dargestellten Diagramme selber.

 

Wer mehr zu den einzelnen Ressourcen, wie der CPU, dem Arbeitsspeicher, den Datenträgern oder dem Netzwerk wissen möchte, der muss nur auf die entsprechenden Registerkarten klicken.

 

Die Registerkarte CPU

Auf dieser Registerkarte erhält man ausführliche Information darüber, welche Prozesse oder Dienste die CPU gerade belasten. So kann man unteranderem schnell Programme finden, die das Betriebssystem unnötig auslasten oder gerade für ein ruckelndes Arbeiten sorgen.

 

Die Registerkarte Arbeitsspeicher

Die Darstellung der Auslastung des Arbeitsspeichers ist besonders interessant gestaltet. Hier erhält man ausführliche Information darüber, wie und in welcher Weise der Arbeitsspeicher gerade benutzt wird. Sollte es einmal eng auf dem Computer werden, so kann man anhand dieser Darstellung feststellen, ob oder wie viel an Arbeitsspeicher fehlt beziehungsweise dieser gerade ausgelastet ist.

 

Die Registerkarte Datenträger

Diese Registerkarte stellt Information darüber zur Verfügung, in welcher Weise und welche Programme gerade auf den Datenträger, wie zum Beispiel die Festplatte, zugreifen. Sicherlich dürfte das für die meisten nicht so interessant sein, kann aber unter Umständen dabei hilfreich sein, wenn die Festplatte nicht nur aufhört zu arbeiten und man herausfinden möchte, wer der Übeltäter ist.

 

Die Registerkarte Netzwerk

Übermäßige Netzwerkaktivitäten sind für viele ein Dorn im Auge. Wer herausfinden möchte, was sich gerade an seinem Netzwerkadapter so tut und mit wem oder was Windows gerade am plaudern ist, der ist auf dieser Registerkarte genau richtig. Hier werden die Aktivitäten des Netzwerkes und der verschiedenen Prozesse übersichtlich dargestellt. So kann man leicht herausfinden, welches Programm mit welcher IP über welchen Port plaudert.

 

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Der Artikel / Beitrag wurde zuletzt bearbeitet am: Dienstag, 13. Juli 2010

 

 

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