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Immer beliebter werden externe Speichermedien, wie externe Festplatten oder USB Sticks. Wohl schon alleine deshalb, weil die Speicherkapazitäten diese externen Datenträger immer mehr und mehr zunimmt. So sind bereits viele oder mehrere Gigabyte Speicherkapazität für einen USB Stick nichts besonderes mehr. Auch externe Festplatten stehen in der eigentlichen Speicherkapazität der alten Festplatten für den Computer in nichts mehr zurück.
Mit den externen Speichermedien lassen sich wunderbar viele und große Datenmengen außerhalb des Computers speichern und verwalten. Zudem kann man diese wunderbar für die Datensicherung verwenden.
Was ist aber, wenn einmal das vorhandene Dateisystem nicht mehr so richtig will!?
Ist es einmal so weit, dass ein vorhandenes beziehungsweise bereits geschriebenes Dateisystem auf dem externen Datenträgern nicht mehr so richtig will und die Reparatur des Dateisystems nichts mehr gebracht hat, dann wird es Zeit für eine neue Formatierung. Auch bei neuen externen Datenträgern kann es vorkommen, dass man diese vor dem ersten Gebrauch formatieren muss. Daher hier einmal eine kurze Anleitung, wie man unter Windows 7 externe Datenträger leicht formatieren kann.
Computerumgebung öffnen und das entsprechende Laufwerk suche
Als erstes sucht man sich in der Computerumgebung (unter Windows 2000 und XP die Arbeitsplatzumgebung) das Laufwerk, dass man neu formatieren möchte. Wird das Laufwerk nicht angezeigt, so sollte man sich den Artikel Windows 7 zeigt keine externen Laufwerke in der Computerumgebung an durchlesen. Im Beispielbild sieht man das Laufwerk G:, welches wir nun formatieren wollen. Man muss nur entsprechend mit dem eigenen Laufwerk verfahren.
Mit einem Rechtsklick öffnen wir das Kontextmenü und wählen hier den Eintrag Formatieren aus. Es öffnet sich nun ein kleines Fenster, in unserem Beispiel mit Wechseldatenträger (G:) formatieren. In diesem Fenster findet man alles, was zur Formatierung benötigt wird.
Das Feld Speicherkapazität
Die Speicherkapazität wird in er Regel von dem Datenträger vorgegeben. Besonders bei USB Sticks und Speicherkarten kann man hier selten etwas ändern. Bei externen Festplatten kann das jedoch anders aussehen. Da wir in diesem Beispiel jedoch einen USB Stick formatieren wollen, ist dieses Feld nur hinsichtlich der auf dem Speicherstick vorhandenen Speichergröße interessant. Hier muss man nichts umstellen.
Das Feld Dateisystem
Dieses Feld bietet schon mehr Möglichkeiten. Zur Auswahl stehen üblicherweise das Dateisystem NTFS, FAT (Standard) - auch als FAT16 bezeichnet -, FAT32 und exFAT. Hier sollte man sich entscheiden, welches Dateisystem man verwenden möchte. In der Regel ist das Dateisystem FAT32 besser als das Dateisystem FAT16 (auch als Standard ausgeschrieben) und dürfte wohl für die meisten USB Sticks ausreichend sein. Wer möchte, kann jedoch auch das Dateisystem FAT (Standard) verwenden. Um ganz sicher zu gehen, kann man hier auf die Schaltfläche Gerätestandards wiederherstellen klicken. Damit werden die für das Gerät oder den USB Stick richtigen Werte automatisch eingestellt.
Was ist aber mit dem NTFS Dateisystem?
Wer in der Regel den USB Stick oder die Speicherkarte nur an Computern verwendet, die mit einer Windows Version ab 2000 bestückt sind, der kann auch dieses Dateisystem ruhigen Gewissens wählen. Dieses Dateisystem bietet zudem noch mehr Sicherheit, als das standardmässige Dateisystem oder FAT32. Allerdings kann es zu Problemen kommen, wenn man das Dateisystem beziehungsweise den USB Stick an einem anderen Computer mit einem anderen Betriebssystem verwenden möchte. Hier kann es unter Umständen Probleme mit dem Lesen des NTFS Laufwerkes oder mit Benutzerrechten kommen.
Was ist mit dem exFAT?
Das Dateisystem exFAT wurde besonders für Flashspeicher entwickelt. Verfügbar ist es bei den Windows Versionen Vista und 7. Für Windows XP SP2 gibt es ein spezielles Update. Hiermit ist auch schon ersichtlich, dass man dieses Dateisystem nur dann wählen sollte, wenn der USB Stick auch nur an den kompatiblen Windows Versionen betrieben wird, da es ansonsten zu Problemen mit dem Zugriff auf den Speicherstick kommen kann.
Das Feld Volumenbezeichnung
In diesem Feld kann man dem UST Stick einen aussagekräftigen Namen vergeben, wie zum Beispiel Bildersammlungen oder Tragbare Programme.
Formatierungsoptionen
Hier hat man nun zwei Möglichkeiten. Zum einen die Schnellformatierung, welche auch für die meisten Neuformatierungen ausreichend ist, oder eine vollständige Formatierung. Hierfür gibt es kein gesondertes Feld. Die vollständige Formatierung erreicht man, wenn man das Häkchen bei Schnellformatierung entfernt. Gab es einen Anlass oder Bedenken, dass das bereits bestehende Dateisystem Probleme verursacht, so sollte man eine vollständige Formatierung durchführen.
Hat man alles eingestellt, so kann man auf die Schaltfläche Starten klicken und die Formatierung beginnt. Man sollte jedoch bedenken, dass diese einige Zeit in Anspruch nehmen kann.
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