Häufig teilen sich in einem Haushalt mehrere Benutzer einen Computer. Das ist soweit nicht weiter schlimm und geht in den meisten Fällen auch gut. Kommen nun aber Kinder ins Spiel, so kann es schnell vorkommen, dass diese unerwünschte Änderungen am Betriebssystem Windows 7 vornehmen und damit das Betriebssystem ins wanken bringen können. Ein weiteres Beispiel wäre, wenn sich mehrere Mitarbeitet in einem Büro den Computer teilen müssen. Werden nun hier am System ungewollte oder unerwünschte Änderungen vorgenommen, so kann es unter Umständen dazu kommen, dass mit dem Computer nicht mehr weiter gearbeitet werden kann. Das ist sicherlich nicht im Sinne des Erfinders und bedarf unter Umständen einer besonderen Lösung. Um unerwünschte Änderungen am Betriebssystem zu vermeiden, bietet Windows 7 die Möglichkeit an, den Zugriff auf die Systemsteuerung für die Benutzer zu untersagen beziehungsweise zu unterbinden. Das bringt mehr Sicherheit und Stabilität auf den Computer und ins Betriebssystem. Sicherlich kann man nun hingehen und die Verknüpfung zur Systemsteuerung aus dem Startmenü nehmen, dass bringt jedoch nur bedingt Sicherheit, da es noch andere Wege gibt, die Systemsteuerung unter Windows 7 zu starten. Den Zugriff auf die Systemsteuerung über die Gruppenrichtlinien untersagenDamit es nicht zu ungewollten Zugriffen auf die Systemsteuerung kommt, gibt es unter Windows 7 die Möglichkeit, den Zugriff auf die Systemsteuerung über die Gruppenrichtlinien zu untersagen beziehungsweise zu unterbinden. Damit wird dann der Zugriff auf die Systemsteuerung für alle Benutzer auf dem Computer unterbunden. Auch der Administrator beziehungsweise Benutzer mit Administratorrechten haben nicht mehr die Möglichkeit, die Systemsteuerung aufzurufen. Das funktioniert erst wieder dann, wenn man in den Gruppenrichtlinien diese Option auf Nicht konfiguriert zurück gesetzt hat. Um die Gruppenrichtlinien entsprechend zu bearbeiten, gibt man im Startmenü in dem Feld Programme/Dateien durchsuchen folgendes ein: gpedit.msc und drückt dann die Enter-Taste. Damit wird nun der Editor für die Gruppenrichtlinien gestartet. Hier navigiert man in der linken Fensterhälfte zu dem Ordner: Richtlinien für Lokaler Computer - Benutzerkonfiguration - Administrative Vorlagen - Systemsteuerung In der rechten Fensterhälfte findet man nun den Eintrag Zugriff auf die Systemsteuerung nicht zulassen. Dieser Wert wird in der Regel mit dem Status Nicht konfiguriert ausgegeben beziehungsweise angezeigt. Durch eine Doppelklick auf den Eintrag Zugriff auf die Systemsteuerung nicht zulassen wird dieser Eintrag zu Bearbeitung in einem neuen Fenster geöffnet. In diesem Fenster findet man im oberen Bereich drei Punkte: Nicht konfiguriert, Aktiviert und Deaktiviert. Hier setzt man nun die Option auf Aktiviert und klickt im Anschluss auf die OK Taste im unteren Teil des Fensters. Windows 7 übernimmt sofort die Einstellungen und entfernt die Verknüpfung zur Systemsteuerung aus dem Startmenü und aus dem Explorer. Versucht man nun, auf die Systemsteuerung oder einem Element der Systemsteuerung zuzugreifen, so erhält man folgende Meldung vom Betriebssystem über eine Einschränkung: 
Das gilt im Übrigen auch dann, wenn man zum Beispiel auf die Einstellungen für Benutzerkonten zugreifen möchte, die man ja über das Startmenü von Windows 7 erreichen kann, und zu einem Teil beziehungsweise ein Elemente der Systemsteuerung ist. Auf dem gleichen oben beschriebenen Wege kann man den Zugriff auf die Systemsteuerung dann wieder für alle Benutzer gewähren, in dem man die Option auf Nicht konfiguriert zurück setzt. |